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Archiv der Kategorie ‘Soziales‘

22. Juni 2011 19:01:02

… nicht zu überhören: „Ich brech die Herzen …“

Sein Gesang war weithin zu hören. Manch einer, der zufällig in der Nähe war, ging neugierig dem Geräusch nach: Ein Senioren- und Pflegeheim veranstaltete einen Tag der offenen Tür; die alten Menschen, überwiegend im Rollstuhl sitzend, hatten sich auf dem rasenbewachsenen Gelände des Heimes um gedeckte Tische herum postiert, wurden von den Mitarbeitern des Hauses versorgt und zwischen den Tischreihen bewegte sich besagter Sänger im Bemühen, sein Publikum zu unterhalten. Die meisten der älteren Herren, vor allem aber der Damen, waren feiertäglich gekleidet und hatten das Haar sorgfältig frisiert. Dem Publikum widmete sich der, mit einer Lederhose und Hosenträgern bekleidete, ca. 40-jährige, Mann mit Ausdauer und hartnäckig vorgeführter guter Laune. Die Resonanz des Publikums auf die „Herzen der stolzesten Frauen“, die es zu brechen gelte, die „Rote Lippen“, die zu küssen der Schlagertext vorgab und das Lied über eine gewisse „Donna Clara“, dessen Melodie der Künstler beim Vortrag mit einem speziellen Vibrato bedachte, war von sehr großer Zurückhaltung geprägt, wozu sicher beitrug, dass der Mann des öfteren nicht den richtigen Ton traf, was dann insgesamt eine eigenwillige Melodie ergab. In einer der Pausen seiner Darbietung lief er zwischen den Tischen umher und befragte einen im Rollstuhl sitzenden, vielleicht 65-jährigen Mann, der aber noch beinahe sein volles, kaum ergrauten Haar hatte - und den er duzte - ob er denn in seiner Jugend auch so ein Herzensbrecher gewesen sei, worauf dieser auf die Frage nicht einging, sondern sich positiv über das Fest und das schöne Wetter äußerte. – Anschließend trat eine Kita-Gruppe auf und sang drei Lieder, die aber ohne Mikrofon kaum zu verstehen waren, für die alten Menschen offenkundig überhaupt nicht. Dann nahm wieder der Lederhosen-Träger das Wort an sich und sprach von einer, die Herzen rührenden, Darbietung.

Beim Weitergehen sah ich noch, wie sich am Eingang des Geländes bereits die Nächsten für ihren Auftritt anlässlich dieses Tages bereit machten: Zwei Clowns.

 

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21. Juni 2011 12:53:30

… Kaffee-Stadt: Neues Café-Rezept entwickelt, den Adhocco

cafe adhocco

Die Mädchen in unserer Agentur haben seit einiger Zeit eine spezielle Art, ihren Café zuzubereiten entwickelt: 1 Kaffee + 1 Espresso + Rest des Glases mit warmer Milch und frischem Milchschaum auffüllen. Das Ergbnis ist ein „Adhocco“ – ein starker Capuccino mit wunderbar dicker Schaum-Crema, die durch das doppelte Kaffeebrühen und ein bisschen Milchschaum entsteht. Sehr lecker und zur Nachahmung empfohlen!

 

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Alltägliches | Kochen | Soziales

 

16. Mai 2011 11:20:15

… wo der Müll singt: Das Park Sound Project soll unsere Parks schöner machen

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Sie stehen einfach so am Wegesrand, wie kleine orangene Männchen mit breiten Mäulern, die zeitlebens beharrlich versuchen, den ihnen anvertrauten Müll aufzunehmen, auch wenn ihr Fassungsvermögen fast jedes Wochenende über die Maßen belastet wird. Über Nacht aber bekamen ein paar von ihnen im Schnelledurchlauf neue Kleider und eine Gesangsausbildung, wodurch sich ihr Arbeitsalltag ab heute nun deutlich verändert. Den Einwurf von jeglichen Materials müssen die nun grün gewordenen Männchen mit dem Trällern einer fröhlichen Melodie quittieren. Aus den Müllschluckern wurden Sängerknaben. Das ist das Park Sound Project.

Technisch gesprochen hört sich das so an: Es funktioniert mit Solarstrom. Ähnlich wie bei einem Parkscheinautomaten ist oben auf dem Mülleimer ein Solar-Panel. Die Abspielautomatik wird durch einen Wärmesensor ausgelöst, welcher leichte Veränderung der Temperatur wahrnimmt. Bei den Mülleimern ist das die Hand des Einwerfenden. Im Grunde genommen das gleiche Prinzip wie der Sensor einer Haustürbeleuchtung. Wenn Die Mülleimer voll sind, verändert sich die Temperatur nicht mehr, also erklingt keine Musik bis der Eimer wieder geleert wurde.

Bei meinem morgendlichen Hundespaziergang durch den Görli sah ich zwei grüne und 15 orangene Mülleimer. Die Musiker unter den Abfallbehältnissen stehen in der Nähe der Eingänge, so dass möglichst viele Menschen an ihnen passieren. D.h. die Aktion dürfte tatsächlich vielen Menschen auffallen, doch sind die Eingänge nun gerade die Orte, an denen die wenigsten Menschen etwas wegzuschmeißen haben. Erfahrungsgemäß quellen die Mülleinmer im Inneren des Parks nach den Wochenenden über und versinken in einem stinkenden Berg von Grillabfall, der ab Montag von den Krähen langsam abgetragen wird, bis dann irgendwann die Müllabfuhr kommt, um die Reste einzusammeln.

Das Park Sound Project möchte die Botschaft geben: „Lasst uns abfallfreie Flächen hinterlassen, denn auch morgen sitzt, singt oder spielt hier niemand gern im Müll.“Diese Botschaft ist sicher unterstützenswert, doch habe ich das Gefühl, dass es die Abfallsituation im Görli und im Mauerpark noch viel mehr entlasten würde, wenn man mehr und vor allem andere Abfallcontainer aufstellen würde. Wer die Mengen schon mal gesehen hat, die nach einem heftigem Grill-Wochenende im Park liegen, weiß, dass da nicht nur mehr kleine Eimer her müssen, sondern dass ganz andere Müllkonzepte erdacht werden müssen. Ich glaube mit zusätzlichen größeren Containern (getrennt nach Müllsorten, und einem extra Container für die oft noch heiße Kohle, um die regelmäßigen Müllbrände zu vermeiden) wäre dem Park mehr geholfen. Was nach einer Win-Win-Situation aussieht (für Parkbetreiber und Musiker), ist vielleicht doch leider eine letzlich wirkungslose Imagekampagne, wenn nicht gar eine akustische Lärmbelästigung.

Nachtrag (am 31.5.2011):

muellschutz
Leider glaube ich nicht an einen all zu großen Einfluss, des hier Niedergeschriebenen auf die Welt außerhalb des Blogs, doch oh Wunder, wenige Tage nach dem Post erschien im Park eine neuartige Form von Müllbehältnis. Oben mit Krähenschutzklappe, ansonsten ganz aus verzinktem Gitter. Das entspricht fast genau meiner Empfehlung! Diese Form von Müllbehältnis sollte flächendeckend und in verschiedenen Farben zum Sortieren des Mülls (vorallem in Asche und Restmüll) aufgestellt werden. Weiter so!

 

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12. Mai 2011 13:56:33

… anti: Touristen und Kreuzberg

Berlin does not love you

Mit dem Einspieler „Wir müssen draußen bleiben“ wurde in den ARD-Tagesthemen mit leicht ironischem Unterton berichtet, wie wenig begeistert alt eingesessene Kreuzberger, die ja ihrerseits auch alles nur Wahlberliner sind, auf Touristen aus aller Herren Länder reagieren. „Berlin does not love you“ schallt es von kreisrunden Aufklebern, die in übler Absicht arglosen Touristen auflauern, um ihnen hinterrtücks mit ausgrenzender Ablehnung entgegenzuschlagen, so im Beitrag zu hören.

Tatsächlich gibt es eine nicht ganz unbegründete ablehnende Unterströmung, gegen die absolute Tourismusvermarktung der Berliner Kieze, wobei deutlich zu sagen ist, dass sich diese Haltung eher gegen die hiesigen Profiteure, als gegen die Touristen selbst richtet. Denn es ist nicht zu leugnen, dass sich einzelne Stadträume wie z.B. der Wrangelkiez in wenigen Jahren extrem verändert haben, natürlich nicht nur zu deren Ungunsten, wobei aber der unangenehme Nebeneffekt auftritt, dass die Mieten in den Kiezen extrem rasch ansteigen. So entsteht ein Verdrängungsprozess, der das typische Kiezleben, das ja gerade für Touristen so attraktiv sein soll, in wenigen Jahren zum absterben bringt, und gegen Billig-Restaurants global-einheitlicher Ausprägung ersetzt.

Und an dieser Stelle beginnt dann doch die Touristen-Schelte, denn es ist festzustellen, dass vielen Besuchern der lokale Bezug der touristischen Attraktionen vollkommen egal ist. Viele wollen einfach nur Spaß haben, andere Touristen treffen, sich die Birne zusaufen, Burger fressen und dabei schlechte Musik hören – „international style“ zu lokalen Tiefstpreisen. Es scheint das ausgemachte Ziel dieser jungen internationalen Fun Communiy zu sein, die Berliner Innenstadt flächendeckend mit Scherben zu überziehen (scheiß auf die lokale Sitte der Pfandflasche), nachts laut und grundlos herumzugröhlen (Kreuzberger haben für ihre öffentlichen Äußerungen hingegen meist ernste Anliegen), alles abzufotografieren (wo wir doch extra unsere Häuder bei Google-Maps haben verpixeln lassen) und in die Grünflächen zu kotzen (Berliner betreten erfahrungsgemäß die innenstädtischen Grünflächen ohnehin nur widerwillig, von daher ist dieses Detail noch am wenigsten störend).

Also: Was wir wollen sind Flugpreise, die die echten Kosten dieser Technologie widerspiegeln und damit so teuer werden, das nur noch berechtigte Anliegen einen internationalen Flug rechtfertigen, so dass dann die Touristen zu uns kommen, die wir Kreuzberger sehr gerne bei uns empfangen, bewirten und mit denen wir gerne feiern.

scherben

Dazu die kleine Presseschau:
TagesspiegelSpiegelFocus

 

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15. April 2011 20:59:52

… rausgeplatzt: Stimme oder Rente oder Gesundheit!

Gestern lag meiner Tageszeitung eine ganzseitige Anzeige bei. Ich erwähne sie deshalb, weil ich bis jetzt erfolglos der Frage nachgehe: Was soll uns das?

Es geht um die Sozialwahl 2011. Die Anzeigenüberschrift lautet: „Ihre Stimme für Rente und Gesundheit“. Besser würde natürlich klingen: Ihre Rente für Gesundheit und Stimme – oder so. Wobei, man weiß ja nicht, ob überhaupt … Also: „Rund 48 Millionen Versicherte und Rentner bestimmen bei der Sozialwahl darüber, wer bei der Deutschen Rentenversicherung Bund und bei den Ersatzkassen der gesetzlichen Krankenversicherung die wichtigen Entscheidungen trifft“. Aha.

Apropos Krankenversicherung. Einmal abgesehen von der Frage, ob es in Deutschland mehr Krankenkassen als, sagen wir, Bischöfe im Vatikan gibt (oder umgekehrt), hält mich die meinige – es war mal eine kleine, jetzt ist sie gewachsen – immer auf dem laufenden. Wenn ich sie vor Jahren mal ab und an brauchte, rief ich irgendwo in Westdeutschland an – denn in Berlin (warum auch) war diese Kasse nicht vertreten – und hatte sogleich jemanden am Ohr, der mir in der Regel schon deshalb nicht helfen konnte, weil ich seinen babbelnden Dialekt nicht verstand. Das war auch nicht weiter schlimm, denn Post bekam ich regelmäßig und keine Beitragserhöhung ging an mir vorüber. Mindestens alle sechs Wochen kam auch ein Hochglanzprospekt mit allerlei auserlesenen Informationen, die sich allerdings für das praktische Leben als unbrauchbar erwiesen. Was nützt mir z. B. der Hinweis, dass der Dichterbarde X oder der gewesene Leistungssportler Y gleichfalls Mitglied meiner Provinzkasse sind. Ich habe auch nicht allzu viel davon, wenn mir der, auf dem unvermeidlichen Foto, entgegengrinsende Vorstandsvorsitzende meiner Kasse salbungsvolle Worte für den Tag und möglichst noch die ganze Woche mitgibt. Auch ist mein Interesse gering ausgeprägt, in einem speziell präparierten Bergbauerndorf in den Karpaten eine Heukur zu absolvieren, nur weil meine Kasse dort so einen vorzüglichen Kontrakt abgeschlossen hat.

Seit wenigen Jahren hat meine Krankenversicherung nun eine Filiale in Berlin, zuerst jwd, dann aber in Mitte. Wenn ich dieses Büro besuche, breitet sich Frieden in meinem Herzen aus, denn hier finde ich Ruhe, Freundlichkeit, wenn auch nicht immer Antwort bzw. Entscheidung zu meinen Anliegen. Aber der Mensch kann nicht alles haben und so muss ich manchmal noch auf die Antwort der babbelnden Kollegen aus der Ferne warten.

Vor einigen Monaten hat meine Krankenkasse nun Hochzeit gefeiert, d.h. mit einer anderen fusioniert. Jetzt haben wir also zwei Vorstandsvorsitzende. Das ist doch ein Fortschritt, denn vier Ohren hören mehr als zwei und wenn der eine Manager sich mal irrt, dann gibt’s ja immer noch den anderen. Das die Kasse, ach Entschuldigung, wir, die Mitglieder, nun zwei Vorsitzende bezahlen, ist ja nur eine Petitesse angesichts der Tatsache, dass die Vierfaltigkeit von Krankenkassen-Ärzten-Apotheken-Pharmafirmen auch zukünftig so ertragreich funktionieren wird. Dem Wähler zur Sozialwahl 2011 – und natürlich auch mir -wünsche ich an dieser Stelle für die Zukunft vorsichtshalber Gesundheit und eine gute Zeit.

 

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3. April 2011 13:49:26

… ein Schmuckstück: Bei Francois Ozon ist Catherine Deneuve mal wieder wunderbar

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Ach was für ein Fest der zu dick aufgetragenen 70er Jahre Klischees. Thematisch wie stylistisch so frisch wie damals: mit grandioser Ausstattung, grell schattierter Typografie, kitschigen Überblendungen, aufgedonnerten Frisuren und wunderbaren Stoffen. Und singen darf natürlich nicht fehlen. Am Schluss nimmt  Madamme ganz Frankreich mit einem ach so schönen Chanson in ihre matriachale Gebärmutter auf: „Ihr seit alle meine Kinder!“ Da schmelzen sogar hartgesottene Kommunisten.

… gesehen im International.

 

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Kino | Mode | Politik | Soziales

 

13. Juli 2009 11:29:03

… Brüno

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Sasha Baron Cohen startet mit „Brüno“ den zweiten kinematografischen Frontalangriff auf gesellschaftlichen Verhältnisse und Vorurteile, die nach seinem Empfinden zu Himmel stinken und durch Hau-drauf-Komik bearbeitet werden müssen. Mit seiner Kunstfigur „Borat“ und dem gleichnamigen Film benutzt Cohen eine eigentümliche Mischung aus Inszenierung und Dokumentation als aggressiven Satirestil, wobei er sich selbst ganz und gar in die jeweils gnadenlos überzogene Charakter-Rolle begibt und den kontrollierenden Komiker dabei zur Seite schiebt. Mit dieser Art Method Acting-Comedy gelang es ihm mit dem Borat-Film eine Schockwelle zu erzeugen, die sämtliche Comedy-Dramaturgie-Klischees wegblies. Cohen scheint in seinen Rollen, bei „Borat“ wie bei „Brüno“, völlig angstfrei, sowohl was seine persönliche Gefährdung angeht, wie auch was die Themen betrifft. Denn er provoziert das normative Denken der Spießergesellschaften, … Weiterlesen

 

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Kategorie:

Kino | Soziales

 

28. Dezember 2008 13:03:05

… außerhalb der Zeit: missglückte Werbung für Rolex Armbanduhren

Schaut man sich den neuen ROLEX-Kinospot an, wird man von Wehmut erfasst, Wehmut nach der guten alten Zeit, die jetzt ihrem Ende entgegengeht, nein: entgegenrast, denn hier steigt einer in sein Auto, um an der Tankstelle schnell noch was zu holen. Aber es wäre nicht Rolex, und es wäre nicht die gute alte Zeit, führe das Jüngelchen schnell vom Schlesischen zum Kottbuser Tor. Nein, fassungslos und voller Bedauern muss da ein italienischer Lebemann mit ansehen, wie dem Personal kurz vor dem Gala-Diner die Streichhölzer ausgehen und sein eigenes Feuerzeug dann auch nichts mehr hergibt. Kein Dinner aber ohne Candlelight, also springt er in den 12-Zylinder, lässt den Motor aufheulen, rast durch das nächtliche Rom auf die andere Seite der Stadt, wo die schönste Blondine südlich des Tiber … Weiterlesen

 

 

19. November 2008 02:31:21

… Treffpunkt Spinatsee: Nice to meet you hat einen Gewinner

Der Multimediawettbewerb „Nice to meet you“, bei dem VideoClips als „Kulturelle Kollissionen in 100 Sekunden“ Länge eingereicht werden konnte wurde von radiomultikulti vom Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Haus der Kulturen der Welt in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs und dem rbb Fernsehen veranstaltet. Gestern Abend wurden im Haus der Kulturen der Welt die Gewinner bekannt gegeben und das Ergebnis bringt wirklich Spaß, jenseits der befürchteten Betroffenheitskultur.

Platz 1 klärt auf, was hinter dem Wort „Spinatsee“ steckt. Ein wunderbar überdrehtes Filmchen.

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Der Film hat für mich eine sehr persönliche Komponente, denn vor über zehn Jahren geriet ich mal nachts in Konflikt mit ein paar Nazis auf dem Bahnhof von Dessau. Der Anführer sagte irgendwas zu mir, von dem ich bis heute nicht die leiseste Ahnung habe, was es war, denn ich verstand das, was er für deutsche Aussprache hielt, nicht mal ansatzweise. Vom Tonfall her nahm ich zwar gleich an, dass er was gegen mich hatte, doch auch nach zweimaligem Nachfragen konnte ich nicht erkennen, um was es in der Situation ging. Leider hatten die fünf Jungs dann keine Lust mehr, sich verbal verständlich zu machen und so sprachen sie mit geballten Fäusten. Da erscheint die Lösungsstrategie der drei Mädels im Film zumindest für den Moment angebrachter.

Auch unter den anderen Nominierten finden sich ein paar Perlen.

Gratuliere!

 

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31. Oktober 2008 02:25:50

… spärlich: Weltspartag in Zeiten, in denen das ganze Geld vor die Sau geht

Der 30. November war in diesem Jahr ein Tag, den man sich sparen konnte. Mehr kleine philosophische Gedanken dazu von Burkhard Müller-Ullrich. Gehört und gemocht auf Deutschlandradio Kultur. Hier zum Nachhören …

Passend jetzt im Kino der Film „Let’s make money“.

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So was kommt dabei heraus, wenn Österreicher den Gang der Welt erklären.

 

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