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Monatsarchiv für Januar 2008

30. Januar 2008 11:33:27

… dösig: Landtagswahlverarbeitung in Hessen und Niedersachsen

Absolut demoralisierend, dieser Polit-Sprech, der nie so bezeichnend an Fassung verlor, wie in den Nach-Wahl-Interviews von Hessen und Niedersachsen. Als TV-Konsument fühle ich mich gepeinigt, unterschätzt und verhöhnt. Zwei Tage habe ich gebraucht, … … Weiterlesen

 
 

Autor:

Stefanidad

 

25. Januar 2008 19:31:21

… nazifiziert: Jonathan Meese und Georg Baselitz bei CFA

meeseausstellung.jpg

Photo: Jan Bauer von der CFA-Website

Die beiden sehr deutschen Künstler Georg Baselitz („der Alte“) und Jonathan Meese („der Junge“) haben beide an einem 23. Januar Geburtstag. Welch gute Idee, an diesem Tag eine Vernissage mit beiden in einer Kombinationsausstellung zu machen, zumal es durchaus mehr Parallelen in ihren Arbeiten gibt, als nur den gemeinsamen Geburtstag. Zwei Künstler als Exemplare zweier Generationen, die sich tatsächlich auch generationstypisch generieren. Vorbilder ihrer Zeit sind sie, malen deren Abbilder, in die ähnliche Nachbilder vergangener Zeiten hineinblenden.

Es scheint so, als könnte sich der deutsche Künstler nur im Spannungsfeld zu Hitler definieren. Diese Ausgeburt des Bösen, die selbst als Künstler begonnen hat, und die in ihrem weiteren Verlauf eine Saite im deutschen Volkskörper zum Schwingen brachte, deren Nachhall noch lange nicht verklingen wird. Alle Deutschen sind sensibel auf diesen Misston und Künstler (besonders männliche) sind es noch viel mehr. Bist du Deutscher und Künstler musst du darüber nachdenken, was die Kunst unter dem Leitbild des Deutsch-Sein angerichtet hat. Der nationalsozialistische Faschismus als reale Ausformung einer Ideolgie steht quasi als Extremstumsetzung einer Kunstwelt am einen Ende des Möglichkeitenfeldes von konzeptionellen Entwürfen. Sowohl Baselitz in jungen Jahren, wie auch Meese in seinen jetzigen selbigen, scheinen auszuloten, wo ihre Positionen in diesem Feld liegen. Weil die anderen Pole oder Eckpunkte im Spannungsfeld der Menschlichkeit (oder Menschhaftigkeit) viel schwieriger … … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

22. Januar 2008 15:05:37

… kurzerhand

mit einem Wort
ins Haus gefallen

gebrochen
geredet so ungefähr
lich ausgedrückt

ungelesen

bist Du mir mit Abstand
am Nächsten

verbleibende Zeit:
Weniger als

ein neues Ja

 
 

Autor:

Joachim Buroh

Kategorie:

Text ohne Takt

 

17. Januar 2008 17:07:28

… à la Google-Carte: Geo-tagging zu jedem Beitrag auf Berlin-ist…

Da es uns um Berichte zur Berliner Kulturlandschaft geht, dachten wir, wäre es ganz gut, die Artikel in diesem Blog mit einer interaktiven Stadtkarte zu verbinden. Also programmierten wir ein Plugin für Wordpress, über das wir Geo-Informationen zu jedem Artikel abspeichern und wieder anzeigen können.

Geht man nun mit der Maus auf die Berlinkarte sieht man gleich über welche Orte in letzter Zeit geschrieben wurde. Zieht man den Mauszeiger über einen der kleinen Marker, bekommt man die Überschrift des Artikels schon mal gezeigt und kann ihn direkt über die Karte aufrufen.

Vielleicht kommt es jetzt am Anfang, nach der Einführung der technischen Lösung, noch zu einzelnen Problemen (falls welche auftreten bitte in den Kommentar schreiben) doch wir hoffen, das Geotagging steigert das allgemeine Wohlbefinden bei der Nutzung unseres Blogs.

 
 

Autor:

Magnus Hengge

Kategorie:

Internet

 

14. Januar 2008 17:51:12

… verschlossen

Text ohne Takt derzeit:
Inventur

 
 

Autor:

Joachim Buroh

Kategorie:

Text ohne Takt

 

13. Januar 2008 19:54:51

… bunt: Norbert Biskys Farben am See sehen

Grunewaldsee

Grunewaldsee?

Nach einem Spaziergang durch die als Unesco Weltkulturerbe eingestufte „Parklandschaft Neuer Garten“ am Heiligen See in Potsdam, leuchtete der Jungfernsee in der Nähe der Glienicker Brücke in unglaublichen Farben. Mit diesem Lichteindruck ging ich dann schon bei Dunkelheit am heutigen letzten Tag in die Norbert Bisky Ausstellung „Ich war’s nicht“ im Haus am Waldsee und fühlte mich kontinuierlich von Blau, Orange, Gelb und Rosa getragen.

bisky_drahtzieher_72dpi.jpg

Drahtzieher, 2007, Öl auf Leinwand, 280×400cm
Courtesy GALERIE CRONE, Berlin; Leo Koenig Inc., New York,© VG-Bild Kunst Bonn 2007
Foto: Bernd Borchardt

Besonders aufschlussreich ist der Audio-Video-Guide, der im Wesentlichen aus einem langen Gespräch zwischen der Kuratorin Dr. Katja Blomberg und Norbert Bisky besteht. Er spricht darin, teils in der gehängten Ausstellung, teils im Atelier, vorallem über seine formalen Interessen, … … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

11. Januar 2008 20:24:36

… gefangen: Über London nach Guantánamo sehen

Dieses Demo-Video kommt von der englischen AI-Site. Wie macht man ein Reenactment?

Apropos Reenactment: Mit einem ebensolchen erinnerte der englische Zweig von Amnesty International an das nun schon sechsjährige Bestehen des Unrechtsgefangenenlager Guantánamo. Auch der deutsche Teil von AI organisiert Protestaktionen.

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

11. Januar 2008 13:21:32

… eine künstlerische Wiederholung: History Will Repeat Itself im KW

Artur Żmijewski, 8006

Artur Żmijewski, 80064, video still, 2004, Copyright: Artur Zmijewski

Schon mal was von „Reenactment“ gehört? Ich war nicht wirklich vertraut damit, aber mit Reenactments (Wiederaufführungen) werden in letzter Zeit sehr interessante, künstlerische Experimente zwischen Selbsterfahrung, Gesellschaftsspiegelung, Geschichtsaneignung, Therapie, Konfrontation, Erinnerung und Manipulation durchgeführt.

Die Ausstellung „History Will Repeat Itself“ im KW (leider schon fast vorbei) ist eine Zusammenfassung unterschiedlicher Praktiken des Reenactments aus verschiedenen Zeiten. Man bekommt den geschichtlichen und gesellschaftlichen Zusammenhang erklärt und kann sich (muss sich) ausführlich mit den vielen Exponaten, die fast immer in Form von Videofilmen in Kombination mit einer Installation vorliegen, widmen. Die Kuratorinnen Inke Arns, Gabriele Horn und Co-Kuratorin Katharina Fichtner haben diese Kunstströmung sehr gut erfasst und angenehm präsentiert.

Unter den Arbeiten finden sich einige wirklich verstörende Experimente. So zum Beispiel die Dokumentation von Artur Żmijewski, der einen alten Mann, der zur Nazizeit im Konzentrationslager eingesperrt war und davon noch die tätowierte Lagernummer auf dem Unterarm trägt, überredet, sich diese Nummer auffrischen zu lassen. Der Film zeigt …

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Autor:

Magnus Hengge

 

10. Januar 2008 12:34:00

… 100 Jahre Tod: Max und Moritz sind dennoch quicklebendig

Max und Moritz, Peter Pankow (rechts) und Torsten Holzapfel (links)

Max und Moritz, Peter Pankow (rechts) und Torsten Holzapfel (links). Foto: Günther G. Feld.

Pünktlich zum hundertsten Todestag von Wilhelm Busch startete gestern die Premiere zu „Max und Moritz“ im Theaterprojektraum F40. F40 ist die gemeinsame Spielstätte von Theater Thikwa und dem Englisch Theater Berlin. Erstmals wurde nun unter der Leitung von Günther Grosser eine gemeinsame Inszenierung auf die Bühne gehievt.

Die Schauspieler im mehr oder weniger festen Ensemble des Theater Thikwa sind mehrheitlich mehr oder weniger behindert. (Oder muss man heutzutage „körperlich-geistig benachteiligt“ sagen?) So auch die beiden Akteure in den Rollen von Max und Moritz Peter Pankow und Torsten Holzapfel, die allein durch ihre äußerlichen Merkmale schon als Idealbesetzung erscheinen. Der eine klein, dick, knuddelig, der andere lang, dünn und eckig. Dergestalt treiben sie ihr Unwesen und werden manchmal von ihrem Wesen getrieben, denn bis ins letzte Detail ist die Theaterarbeit mit den beiden sicher nicht planbar. Das macht aber gerade den Reiz und die Komik …
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Autor:

Magnus Hengge

 

9. Januar 2008 14:38:47

… begeistert von Krieg und Frieden: Schönster Veriss des jungen Jahres

Krieg und Frieden in der Euro-TV-Fassung.

Der ZDF-Vierteiler „Krieg und Frieden“ nach Leo Tolstoi von Regisseur Robert Dornhelm ist zwar der bisher teuerste europäische Film (ZDF-Promovideo aus den heute Nachrichten bei YouTube), doch Land auf Land ab sind sich die Kritiker einige: Das taugt gar nix! (Bsp: Spiegel Online)
Ich kann dazu nichts weiter sagen, weil ich die bisherigen Teile nicht gesehen habe, aber den bisher schönsten und leidenschaftlichsten Verriss, der seinerseits fast ein Kunstwerk ist, hörte ich in Deutschlandradio Kultur von Peter Claus. Was er auf die Frage „wie hat Ihnen der Film gefallen?“ sagte, gibt es hier zum Nachhören.

 
 

Autor:

Magnus Hengge

Kategorie:

Alltägliches | Fernsehen

 
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