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Archiv der Kategorie ‘Steglitz-Zehlendorf‘

27. September 2010 15:43:52

… voller Tasten: Piano City lädt zu Pianisten nach Hause

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Die Idee ist einfach und genial: Fast jeder Pianist hat zuhause einen Flügel oder mindestens ein Klavier stehen und es wäre doch super, wenn überall dort in den Wohnzimmern kleine Hauskonzerte stattfänden, mit Programmen, die die Pianisten am liebsten spielen. Gedacht getan – Piano City ins Leben gerufen. Inzwischen ist die Bewerbungsfrist abgelaufen (>Übersicht aller Bewerbungsvideos) und das Programm mit über 70 Hauskonzerten ist online. Am Samstag, 23. und Sonntag, 24. Oktober ist es soweit, aber Achtung: Man muss vorher die Tickets über die Website kaufen.

Es gibt Selbstkomponiertes, Klassik, Jazz und alles andere. Mir scheint darunter sind einige Perlen, aber sicher auch ein paar Spinner – also sehr interessant!

Übrigens: Mein Bruder Roman Hengge ist auch dabei.

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

5. April 2008 16:04:52

… zeitweise: Olav Christopher Jenssen im Haus am Waldsee

Olaf Christopher Jenssen im Haus am Waldsee

Olav Christopher Jenssen gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler Norwegens, weswegen er auch offiziell von der norwegischen Botschaft gelabelt wird. Er lebt schon ungefähr 20 Jahre in Berlin und hatte trotzdem noch nie in dieser Stadt eine große Einzelausstellung. Genau das ist die Lücke, in der die Leiterin und Kuratorin des Hauses, Frau Dr. Blomberg, das Haus am Waldsee im Berliner Kunst- und Museums-Business positionieren möchte. Ihr gelingt das Kunststück wichtige Kunstschaffende auszustellen, die in Berlin selten gezeigt wurden und deren Werk oder Leben trotzdem einen klaren Bezug zur Stadt bieten. Zusätzlich neigt sie überhaupt nicht dazu, diese Künstler (sofern es noch lebende sind) künstlich zu hypen – was sehr sympathisch ist – und trotzdem werden zu den Ausstellungen immer beträchtliche Mittel und Sponsoren akquiriert, die das Ganze überhaupt ermöglichen.

Olav Christopher Jenssen ist so einer, der sich nicht gut hypen lässt. Dazu ist sein Werk zu spröde, vielgestaltig und unklar. Es gibt vielleicht ein paar wenige formale Konstanten, die sich über die verschiedenen Disziplinen (Malerei, Zeichnung, Plastik, Skulptur) erkennen lassen (z.B. von oben herabhängende hängende bzw. schwebende Formen, gleichartige Formatreihen und die ganz allgemeine Abstraktion der Motive) aber im Prinzip … … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

13. Januar 2008 19:54:51

… bunt: Norbert Biskys Farben am See sehen

Grunewaldsee

Grunewaldsee?

Nach einem Spaziergang durch die als Unesco Weltkulturerbe eingestufte „Parklandschaft Neuer Garten“ am Heiligen See in Potsdam, leuchtete der Jungfernsee in der Nähe der Glienicker Brücke in unglaublichen Farben. Mit diesem Lichteindruck ging ich dann schon bei Dunkelheit am heutigen letzten Tag in die Norbert Bisky Ausstellung „Ich war’s nicht“ im Haus am Waldsee und fühlte mich kontinuierlich von Blau, Orange, Gelb und Rosa getragen.

bisky_drahtzieher_72dpi.jpg

Drahtzieher, 2007, Öl auf Leinwand, 280×400cm
Courtesy GALERIE CRONE, Berlin; Leo Koenig Inc., New York,© VG-Bild Kunst Bonn 2007
Foto: Bernd Borchardt

Besonders aufschlussreich ist der Audio-Video-Guide, der im Wesentlichen aus einem langen Gespräch zwischen der Kuratorin Dr. Katja Blomberg und Norbert Bisky besteht. Er spricht darin, teils in der gehängten Ausstellung, teils im Atelier, vorallem über seine formalen Interessen, … … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

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