
Bei der Eröffnungsveranstaltung zur Re-Imaging Asia Ausstellung im HKW machte Ujino Muneteru eine fröhliche Performance (. Er erzeugte mit speziell präparierten Turntables und Platten, auf die kleine Zylinder (Abschnitte von Bleistiften) montiert waren, herrlich analog anmutende Beats, die er genüsslich mit Obst-Shakes und viel Ironie verrührte. Sehr humorvoll, stellenweise sogar tanzbar und genau im Zenrum der romantischen Strömung zur Re-Analogisierung elektronischer Musik. Besonders lustig war die Kunstrezeption. Diese fand nämlich stark digitalisiert statt. Ich weiß nicht wie viele Video-, Handy- und Foto-Kameras auf den Performer und seine pitoresken Gerätschaften gerichtet waren, es waren jedenfalls viele. Vielleicht ist auch das mit Re-Asia gemeint, wenn nun auch in Europa ein Event besonders durch seine medialisierte Verwendbarkeit gewinnt. Man hat den Eindruck, dass sich der Eindruck eines solchen Ereignisses stärker in den Furchen von Festplatten als von Gehirnen einbrennt. Und wie im Falle meines Recordings, … … Weiterlesen









