Lesezeichen setzen: RSS Feed abonnieren  Zu del.icio.us hinzufügen Zu Technorati Favoriten hinzufügen Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

Archiv der Kategorie ‘Glaube und Religion‘

8. November 2009 13:07:27

… am Grenzkontrollpunkt dadara: Einreise ins Traumland

dadarapb050776

Das klingt nach einem verführerischen Ort der Freiheit und des Wohlbefindens: Dreamland, das Land in dem alle Träume wahr werden, an dem es keine Ungerechtigkeit, keine Angst und keine Ausgrenzung gibt. Glaube nur fest an deinen Traum, habe ihn klar vor Augen und er kann hier Realität werden.
Dieses Land zeigt sich beim Wunsch es zu betreten oder es zu bereisen schnell als wehrhafter Staat. Die Kunstaktion „CHECKPOINT DREAMYOURTOPIA“ – A Border Control Checkpoint to Enter Your Own Dreams – tritt erst einmal reserviert auf. Einreisende haben sich fast völlig zu entblättern und müssen nach den Regeln Border Patrol tanzen. In einem zweiseitigen Formular sind zum Teil intimste Angaben zu machen, zu denen man in einem langwierigen und höchst willkürlichen Prozess befragt wird. Da bei neigen die uniformierten Grenzposten zur Übergriffigkeit und Schikane, sie spielen konsequent die Macht aus, die ihnen von den Einreisenden zugestanden wird. Man wird von einer Wartereihe in die nächste bugsiert, muss zur Unterhaltung eines Grenzers Lieder singen, grade stehen ohne sich an die Wand anzulehnen, wird nochmals kontrolliert, bekommt Handy und Schlüssel abgenommen, wird wieder an den Anfang zurückgebracht, oder ganz im Gegenteil einfach vor allen anderen Wartenden drangenommen, zieht so die Verärgerung von anderen auf sich usw. In diesem irritierenden, teils sehr lustigen, teil aber auch etwas beängstigenden Verfahren werden Gruppen geteilt und Fremde einander näher gebracht. Man erlebt eine Grenzerfahrung im doppelten Sinne: Einmal weil sich das typische Gefühl der nervösen Ergebenheit einstellt, das auch an echten Grenzposten auftritt, sei es bei der Einreise in die ehemalige DDR oder heute beim Betreten der USA, und zum anderen, weil man mit lauter Unbekannten herausfordernde Aufgaben zu lösen hat. Das ganze hat den Charakter eines stressigen Accessment Centers. Man bewirbt sich und muss sich bewähren.
Wir gingen zu viert ins Stadtbad Wedding und jede/r von uns erlebte in den Grenzbaraken eine ganz unterschiedliche Geschichte. Es kommt darauf an, ob man bereit ist die Rolle anzunehmen, die einem in der Kunstaktion zugewiesen wird. Nimmt man den tatsächlichen Entzug des freien Willens persönlich und verweigert sich dem schikanösen Gebaren, eckt man sofort an und man braucht ewig im Abfertigungsprozess, (wenn man nicht gar gleich vorher aufgibt). So kam von uns vieren nur ich bis ins Ziel, bekam den hübschen Dreamland-Pass und durfte in die sagenhafte Lounge. Der Witz ist natürlich, dass hinter der Grenzanlage alles genauso ist wie davor. Es ist natürlich die reine Farce. Wo sollte das Traumland denn sein, wenn nicht in einem selbst und wie absurd zu glauben, man könnte dort, an einem realen Ort einreisen. Und doch zeigt sich hier, wie stark Menschen getrieben werden, allein durch die Hoffnung es könnte wo anders besser sein. Es ist der Glaube an Erlösung und der Wunsch bei denen zu sein, die alles haben, alles dürfen, alles können, der uns freiwillig zu schwachen Spielfiguren im Theater der Machtverteilung werden lässt. Man nimmt alles in Kauf, egal was passiert nur um hier raus zu kommen und dort rein zu gelangen.

Die Aktion könnte nicht besser terminiert sein, als jetzt am Wochenende vor den Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum des Mauerfalls. Es ist eine großartige künstlerische Ergänzung und eine Erinnerung an die Teilung der Welt in Ost und West, und eine eindringliche Mahnung daran, dass noch längst nicht alle Mauern eingerissen sind. Natürlich sind die Ähnlichkeiten zu den Einreiseformalitäten der USA unverkennbar. Der amerikanische Traum und der inbegriffene Ethos des „sei dein eigener Herr“ mit seinen zwei widerstrebenden Ansätzen „setz dich durch“ und „pass dich an“, die beide konkurrenzorientiert sind, ist förmlich greifbar.


Tipp zur Einreise: Nehmen Sie allerlei Bestechungsmittel mit. Zigaretten, Bier, Süßigkeiten, kleine Püppchen oder sonstigen glitzernden Krimskrams. Das kann vor so mancher verschlossener Tür helfen. Und die Reflexe der Befehlskette funktionieren immer von oben nach unten. Ich habe mir z.B. eine halbe Stunde Wartezeit gespart, weil ich in einer unübersichtlichen Situation einfach zu der zentralen Gittertür ging und behauptet habe, dass ich 10 Meter weiter hinten von einem anderen Grenzer mit vielen Abzeichen gebeten wurde direkt in die Einlassbarake zu gehen und beherzt durchging.

Unbedingt hingehen!!! Nur noch heute am 8. November 2009, im Stadtbad Wedding, Gerichtsstraße.
Nicht vergessen: Vorher Einreisepapiere ausdrucken und ausfüllen!

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

17. April 2009 23:02:45

… religiös bedenklich: Günter Jauch und andere Promis liegen freilich voll daneben

<br />

Lassen Sie sich nicht kirre machen!

Selbst mein im Allgemeinen sehr lebenskompetenter Nachbar, war von der Flut der freiheitlichen Plakatbotschaften im Berliner Stadtbild verwirrt. Was ist denn nun freiwillig, oder soll freiwillig werden? Was bedeutet freie Wahl? Was meinen die mit Pflicht, Wahlpflicht oder freiwilligem nebeneinander? Wer ist eigentlich wer und will was genau? Was bedeutet es mit Ja zu stimmen und was mit Nein?

Die Initiative Pro Reli hat es wirklich geschafft, die Stadt und ihre Bürger/innen mit einem Thema den Kopf zu verdrehen, das zum Glück bisher eher randständig war und es sicher nach dem 26. April auch wieder sein wird. Sie haben es fertig gebracht, genug Unterschriften zu sammeln, um die Berliner Gesamtgesellschaft zu einem Volksentscheid an die Urnen zu nötigen, um darüber abzustimmen, wie genau eine Detailregelung im Lehrplan der Berliner Schulen gestaltet werden soll.

Also, worum geht es eigentlich: Bisher wird in Berlin (anders und fortschrittlicher als in anderen Bundesländern) für alle Schulkinder ein Fach „Ethik“ gegeben, in dem die für alle Bürger gemeinsam geltenden Werte ihres Gemeinwesens gelehrt werden. In diesem Fach findet eine „Werteerziehung“ statt, die dazu führen soll, das alle zu mündigen und partizipierenden Mitgliedern der demokratischen Gesellschaft werden (können). Wie sollte man etwas dagegen haben (können)? (Siehe Artikel in der Süddeutschen Zeitung.)

Weil dieser Ethikunterricht für alle Kinder ein Pflichtfach ist und der konfessionelle Religionsunterricht an Berliner Schulen hingegen nur freiwillig und zusätzlich besucht werden kann, versuchen nun einige religiöse Gruppen (nicht alle!) den Religionsunterricht als gleichwertige Alternative zum Ethikunterricht zu positionieren. Die von ihnen gewünschte Regelung sieht die sogenannte „Wahlpflicht“ vor, wobei sich dann jedes Kind entscheiden müsste, ob es Ethik oder einen konfessionellen Religionsunterricht besuchen will. Tatsächlich werden natürlich die Eltern für die Kinder entscheiden, weshalb der Begriff „freie Wahl“, der nun überall auf den Plakaten von Pro Reli zu lesen ist, den Kindern wie Hohn in den Ohren klingen muss. „Freie Wahl“ im Sinne von Pro Reli bedeutet also, dass Eltern ihren Kindern vorschreiben werden, dass sie gefälligst den Glaubensunterricht über sich ergehen lassen, der den Glauben der Eltern lehrt. Das nennt Pro Reli dann Wertevermittlung und Klärung der eigenen Wurzeln.

Es ist das Ziel der religiösen Lobbyarbeit, uns allen einzureden, dass der Ethikunterricht in Opposition zum Religionsunterricht stehe. Ethikunterricht soll als Unterricht gegen Religionszugehörigkeit positioniert werden und man will uns glauben machen, dass sich darin eine intolerante Haltung des Staates gegenüber Religionen vermittle. Das ist natürlich gänzlich unwahr und genau das Gegenteil ist der richtig. Im Fach Ethik werden die demokratischen Grundwerte des Zusammenlebens vermittelt, so dass ein Tolerantes und respektables Miteinander und interkulturelles Verständnis möglich wird.

Man gehe also bitte den Konfessionellen mit ihrem „freie-Wahl-Gequatsche“ nicht auf den Leim:

Mit Ja stimmen bedeutet, man ist auf der Seite der Religiösen und will die Wahlpflicht zwischen konfessionellem Unterricht und Ethik einführen, was dazu führt, dass nicht mehr alle Kinder die für alle Staatsbürger gemeinsam geltenden Werte ihres Gemeinwesens gelehrt bekommen.
Mit Nein stimmen bedeutet, man ist auf der Seite der Demokraten und will an der bestehenden Regelung des Ethikunterichts für alle Kinder plus freiwilligem, zusätzlichen Kofessionsunterricht festhalten.

Die Ja-Stimme führt also dazu, dass der auch jetzt schon stattfindende Bekenntnisunterricht … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

22. März 2009 21:56:06

… sexuell demoralisiert: Der Papst in Afrika

Die Haltung der katholischen Kirche, die den Einsatz von Kondomen zum Schutz vor AIDS nur aus der Perspektive der ungöttlichen Empfängnisverhütung sehen kann, ist mit einem humanistischen Blick auf die Welt kaum nachzuvollziehen. Auch wenn es für Humanisten nichts Neues ist, dass sie das Handeln der Kirche als irreales Herumgeistern erleben, stellen sich doch allen denkenden Menschen folgende Fragen:

Warum ist es kein Anliegen der Kirche, das mutmaßlich göttliche Werk in Form von lebenden Menschen, mit dem nachweislich wirksamsten Mittel, vor grassierenden und unter afrikanischen Bedingungen recht schnell zum tödlichen Ziel führenden Krankheiten zu schützen? Warum ist ihr die ungehinderte biologische Reproduktion menschlichen Lebens, egal unter welchen Vorzeichen, planmäßige Vergewaltigung als Form der Kriegsführung eingeschlossen, wichtiger?

Meine These leitet sich von der harmonischen Integration des Leids in das Prinzip Göttlichkeit ab. Die erste Enzyklika Benedikts XVI spannt die Richtschnur. Kirchliche Organisationen sind dementsprechend auch gerade dort sehr präsent, wo das Leid vermehrt auftritt. Die Karitas, die pflegende und hingebende Liebe, wird hier zur Maxime, um die Menschen ihrer wesentlichen Bestimmung zu überführen: Dem Leben nach dem Tod. Der Christ strebt liebend in den Tod, vielleicht sogar liebt er den Tod, da sich hier die Erlösung vom Weltlichen vollzieht.

Mir kommt die Haltung des Papstes vor, wie … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

11. Januar 2009 19:15:16

… in Pos verguckt: Jürgen Wolf bei Jarmuschek+Partner in der Halle am Wasser

Szenen der Performance, Jürgen Wolf bei Jarmuschek+Partner

Liest man den Titel der Ausstellung „Bäuchlings wie der Hund verzückt an der Leiter blickt hinauf in die Achsel der Gehilfin“ kann man sich schon eine ganz gute Vorstellung bilden, wie es im performativ bespielten Raum bei der Vernissage zuging:
Die Gehilfin hockt, mit einem Gewehr bewaffnet, im Hochstand auf einer Kühlbox und observiert das Fußvolk mit ihrem Feldstecher. Erblickt sie ein Opfer, zielt sie genau, knallt einen reizenden Fangschuss ins Gewühl. Der bereits erlegte Künstler erlag ihr längst – an eine Leiter gefesselt. Er kriecht in hündischer Abhängigkeit zur Gehilfin bäuchlings durch die Niederungen des Kunstschaffens, unmöglich die Leiter zu nutzen, um zu ihr empor zu steigen. Lieber bleibt er unten, schaut ihr auf den Hintern, … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

19. November 2008 02:31:21

… Treffpunkt Spinatsee: Nice to meet you hat einen Gewinner

Der Multimediawettbewerb „Nice to meet you“, bei dem VideoClips als „Kulturelle Kollissionen in 100 Sekunden“ Länge eingereicht werden konnte wurde von radiomultikulti vom Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Haus der Kulturen der Welt in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs und dem rbb Fernsehen veranstaltet. Gestern Abend wurden im Haus der Kulturen der Welt die Gewinner bekannt gegeben und das Ergebnis bringt wirklich Spaß, jenseits der befürchteten Betroffenheitskultur.

Platz 1 klärt auf, was hinter dem Wort „Spinatsee“ steckt. Ein wunderbar überdrehtes Filmchen.

(Entweder JavaScript ist nicht aktiviert, oder Sie benutzen eine alte Version von Adobe Flash Player. Installieren Sie bitte den aktuellsten Flash Player. )

Der Film hat für mich eine sehr persönliche Komponente, denn vor über zehn Jahren geriet ich mal nachts in Konflikt mit ein paar Nazis auf dem Bahnhof von Dessau. Der Anführer sagte irgendwas zu mir, von dem ich bis heute nicht die leiseste Ahnung habe, was es war, denn ich verstand das, was er für deutsche Aussprache hielt, nicht mal ansatzweise. Vom Tonfall her nahm ich zwar gleich an, dass er was gegen mich hatte, doch auch nach zweimaligem Nachfragen konnte ich nicht erkennen, um was es in der Situation ging. Leider hatten die fünf Jungs dann keine Lust mehr, sich verbal verständlich zu machen und so sprachen sie mit geballten Fäusten. Da erscheint die Lösungsstrategie der drei Mädels im Film zumindest für den Moment angebrachter.

Auch unter den anderen Nominierten finden sich ein paar Perlen.

Gratuliere!

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

18. November 2008 01:30:00

… mitgenommen: Waltz with Bashir erzählt in knallharten Traumbildern

(Entweder JavaScript ist nicht aktiviert, oder Sie benutzen eine alte Version von Adobe Flash Player. Installieren Sie bitte den aktuellsten Flash Player. )

Der Film „Waltz with Bashir“ macht zwei neue Türen auf. Ästhetisch wie thematisch. Die ästhetische Neuigkeit ist die Idee, dokumentarische Inhalte, insbesondere Interviews, durch die Transformation in einen Animationsfilm gleichsam zu verfremden, wie auf das Wesentliche zu konzentrieren. Im Prinzip ist alles wie bei einem gewohnlichen Augenzeugenberich, wie man ihn bei jeder „History“-Sendung im doppelten Dutzend sieht (oder sehen muss). Ein Mensch bekommt knappe Fragen gestellt und erzählt von den Geschehnissen nach seiner Erinnerung. Über die animierte Künstlichkeit des expressionistischen Bildes bekommt der Originalton aber eine Wucht, die einen, im Gegensatz zu normalen Interview, heftig aus den sich wiederholenden Kreisbahnen des täglichen Lebens schleudert. Plötzlich fliegt einem die massenhaft persönliche Dimension eines Konfliktes um die Ohren, den man seit Jahrzehnten permanent beim Blick durch die Nachrichten übersieht. Seit ich lebe, kenne ich … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

10. November 2008 15:52:39

… nachdenklich: Zusammenspiel der kulturindustiellen Interessen vs. Selbstermächtigung

 Jeff Koons: Balloon Dog Red
Jeff Koons: Balloon Dog Red. Zu sehen in der Neuen Nationalgalerie

Apropos Gerwald Rockenschaub: Irgendwie hat dieser Mann kein Gefühl dafür, wann ein Werk gelungen ist und wann nicht. Ich habe wirklich wunderbare, Rauminstallationen von ihm gesehen, aber ebenso kann man bei ihm über so etwas wie diese drei Flash-Animationen stolpern, die er für die Website des Axel-Springer Konzerns gemacht hat. Die erreichen nicht einmal Erstsemester-Qualität und Rockenschaub scheint einfach keine Kriterien zu haben, wie er mit einem zeitbasierten Medium umgehen kann. Als international erfolgreicher Künstler hat man das wohl auch nicht mehr nötig, da dem Kunstmarkt selbst, ebenso wie der Arbeit der Künstler, keine mit einer künstlerischen Qualität verbundene Wertmatrix zugrunde liegt, sondern nur das befeuern des Starsystems.

Das Star-System ist so zum gegenwärtigen Fixpunkt der Welterklärung geworden. Ein Star scheint aus sich selbst heraus Licht (=Wert/Qualität) zu schaffen, doch tatsächlich erarbeitet sich der zum Star gewordene Künstler, die dafür notwendige Energie nicht selbst – es ist eben kein selbstleuchtender Stern –, sondern all die … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

Letzte Beiträge

 

Themen

 

Berliner Bezirke

 

Beitragsarchiv

Suche

 

Text ohne Takt
von Joachim A. Buroh

13. November 2009

… qwertz

Kürzlich geschlossene Fenster
Öffnen

Erste Schritte
Gehe zu

Über den Finder
Weitersuchen

Alle nach vorne bringen
Andere ausblenden

Fenster minimieren
Vor Bearbeitung schützen

 
 

3. November 2009

… in Türnot

Öffnen
(Hier Leerraum für einfaches Auffschütteln)

An jedem Abend das Schloss
entfernen

Das Hinzufügen eines Freundes
abbrechen

In der Zwischenzeit
(einen Augenblick)

Die Übergangsjacke
tragen

Bitte

 
 

8. Oktober 2009

… hinundweg

GING HIN
GING HER

GING HIN
GING HER

GING HIN
GING HER

UND SO WEITER
UND SO WEG

 
 
 
Berliner Ratschlag für Demokratie