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Archiv der Kategorie ‘Grafik/Design‘

7. Juni 2009 17:53:23

… eine Stadt des Designs: DMY – Youngster-Show

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Die Youngsters wirtschafteten in den letzten Jahren besser als die ehemalige Mutterveranstaltung „Design Mai“. Deshalb sind von den vielen Veranstaltungen, die früher in der ganzen Stadt verteilt waren nur noch die unter dem Lable „DMY“ (Design May Youngsters) übriggeblieben. Ich war zur Eröffnung des Festivals in der Arena und sah viele schöne Ideen und Umsetzungen. Für mich ist diese Show ein Trendbarometer für Themen, die Nachwuchsdesigner/innen interessieren.

Meine Einschätzung: Das ganze elende Thema das sich mit der Tag-Cloud „Heimat, Behaglichkeit, Hirschgeweih, Kitsch, Klitzer, Schnitzel“ zusammenfassen lässt ist endlich durch. Allein das werte ich als großen Schritt in die richtige Richtung, denn jetzt werden die Augen wieder nach vorne gerichtet. Ins Blickfeld geraten Materialien, die oft aus den technischen Bereichen kommen, wie zum Beispiel … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

22. Mai 2009 21:05:48

… inspiriert: auf der TYPO Berlin 2009 »SPACE«

Im Moment läuft die 14. Internationale Designkonferenz TYPO Berlin 2009, die sich in diesem Jahr dem Thema »SPACE« widmet. (studio adhoc macht auch in diesem Jahr das gesamte Design für den Event, vom Logo, über die Website bis hin zu Konferenztaschen und dem Bühnebild, einschließlich Intro-Trailer usw.) Heute Abend habe ich im Vortrag von Mario Lombardo zwei Sachen gehört, die mir – so habe ich jedenfalls gerade das Gefühl – wichtig werden. 1. „Wenn wir das deutsche Grafikdesign voran bringen wollen, dann geht das nur über Autorenschaft.“ 2. (als Motto und Vorsatz:) „Leidenschaft, Bedeutung, Intelligenz“.

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

12. Februar 2009 17:29:00


SCINTILLATION from Xavier Chassaing on Vimeo

Dieses Video „Scintillation“ von Xavier Chassaing geistert zur Zeit durch viele Blogs und es ist wirklich wunderschön. Es dauert ein bisschen bis die Überraschung kommt: Orchideen die von fließenden Elektronenströmen durchflossen werden – neuronales Flimmern. Der Film wurde in einer Kombination aus Projektionstechnik und Stop Motion aus über 350000 Einzelfotografien zusammengesetzt.

 
 

Autor:

Magnus Hengge

Kategorie:

Fotografie | Grafik/Design | Kunst

 

11. Januar 2009 20:09:05

… illustre Globalisierung: Jim Avignon und die Gebrüder Metz bei Sakamoto Contemporary

Der Aufstand der Dinge, Jim Avigon und die Gebrüder Metz

Eine Wand, eine Weltkarte, dutzende von kinetischen Pappschaukästen. Globale Abhängigkeiten getriggert von Wii-Controllern, Mikroprozessoren und den dunklen Einflüssen der menschlichen Abgründe. Jim Avignon typisch plakativ, gewitzt und hintersinnig: „Der Aufstand der Dinge – You can’t beat the system.“

Mehr darüber lese man bitte in der sehr gelungenen Beschreibung der Galerie Sakamoto Contemporary und im Blog der Gebrüder Metz.

Noch bis 28. Februar in der Oranienstraße 164 (Ecke Oranienplatz), 10969 Berlin Kreuzberg.

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

13. Juni 2008 15:09:12

… bildstark: Die 100 besten Plakate 2007


„Kamm“, Gestalter: BBDO Düsseldorf GmbH

Alljährlich lobt der 100 beste Plakate e.V in Form eines Wettbewerbs die 100 besten Plakate im deutschsprachigen Raum. Aus den prämierten Affichen wird dann eine Wanderausstellung gemacht, bei der traditionell in Berlin die erste Vernissage gefeiert wird. Die Ausstellung ist heuer (wie der Österreicher sagt) schon zum zweiten Mal im Foyer der Kunstbibliothek im Kulturforum und diesmal gestaltete ein Studententeam des Fachbereichs Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel unter Leitung von Prof. Oliver Vogt im Rahmen eines Semesterprojekts ein sehr schönens Ausstellungsdesign. Die Plakate wurden auf, dem jeweiligen Format angepassten, Körpern aufgezogen und bilden zu Straßen übereinandergestapelt … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

25. Mai 2008 18:54:00

… unverständlich: Medienkritik was Designkritik hätte werden sollen

Das IDZ (Internationale Design Zentrum) läd in die AdK (Akademie der Künste) zum Forum für international Designkritik. Auf dem Podium finden sich programmgemäß ein: Herlinde Koelbel (eine Feuilletonleserin > Fotografin, Autorin und Filmemacherin), Josef Lukas (ein Wahrnehmungspsychologe > Professor für Allgemeine Psychologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Uwe Loesch (ein Grafik-Zampano > Professor für Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal), Hans Ulrich Reck (ein Virilio-Jünger > Professor für Kunstgeschichte im medialen Kontext an der Kunsthochschule für Medien Köln) und zur Moderation Wolfgang Welsch (ein Denkender, der vergessen hat, dass er nichts weiß > Professor für Theoretische Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena). Durchschnittsalter der Podiumsgruppe deutlich über 60. Zu diesem Anlass füllt sich der Plenarsaal fast bis zur Gänze mit Designern und Artverwandten aus den Berlinern Büros. Durchschnittsalter der Hörer um die 40. Die Bekanntschaftsverhältnisse im Raum verknüpfen sich über weitestens vier Ecken. In den Köpfen der Anwesenden sind Themen wie „Die Veränderung der Wahrnehmung durch Werbung, Kommunikation und Design“ tägliches Arbeitsfeld.

Diskutiert wird über die „Lage der Bilder“ zum Zeitpunkt einer globalisierten Rhetorik des Visuellen unter der Prämisse dabei so etwas wie die Kultur der Designkritik neu zu initialisiern. Natürlich fallen dabei sofort die Stichworte „Bilderflut“, „medialer Terror“, „Überreizung“ und beklagt wird (wie üblich) die fehlenden Qualität der neuen (unabhängigen) Medien, denen Irrelevanz unterstellt wird, die Abhängigkeit der Massenmedien von der zahlenden Werbung und die Konzentration auf wenige Verlage einschließlich der damit einhergehende Monothematisierung. Mit einem Wort: Die Experten hinter den Mikrophonen redeten bemüht am Thema vorbei.

Es ist schon äußerst verwunderlich, dass eine bedeutende Fotografin, wie Herline Koelbel, haltlosen Theorien … … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

25. Mai 2008 18:05:36

… voll mit netten Ideen: DMY, das Nachwuchs-Design-Festival

Leuchten aus PET-Flaschen
Leuchten aus PET-Flaschen

Es gibt einen ganz klaren und erfreulichen Trend im Design auf dem DMY-Festival: der Fokus liegt auf Ideen, Umnutzungskonzepte und Spaßhaben und geht weg von der puren Form, dem ausgefeilten Produkt, dem Luxus. Ein Rundgang über die Messe in der Arena (Treptow) macht richtig Freude und ist ungemein inspirierend. Noch schnell hingehen. Nur noch heute!

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Autor:

Magnus Hengge

 

30. März 2008 16:37:52

… gebrochen: Katastrophenalarm in der NGBK

Alarm bedeutet urspünglich (à l‘armes) „an die Waffen“. Es ist das Signal, um nach einem verheerenden Treffer zum Gegenschlag auszuholen: Mobilisiert alle Kräfte – bekämpft den Feind! Beim Katastrophenalarm ist der Feind natürlich nicht zu fassen und genauso wenig bekämpfbar. Das Feindliche ist die übermächtige Bewegung der Natur und neuerdings die vom Menschen aufgewirbelte Natur. Das Zerstörungspotenzial der Katastrophe wird für uns Menschen allerdings gerade dann sehr schmerzhaft und bedrohlich, wenn sich die Naturkräfte mit ihrem Veränderungsdrang (alles fließt!) gegen das Menschgemachte richten. Dabei ist zu erkennen, dass selbst vom Wind umgedrückte Bäume im Wald, ein Flurschaden (= Kapitalschaden) also, als Zerstörung von bewirtschaftetem Land verstanden werden muss. Es ist die Beschädigung einer Ressource, die gleichsam eine Kulturlandschaft darstellt, die vielleicht sogar gegen Totalverlust versichert ist und irgendjemand muss diesen Schaden begleichen. So eine Gedankenkette (quasi eine Alamierungskette) kann einem in den Sinn kommen, wenn man die Großfotos „Nach dem Sturm/Kyrill“ von Claudia Mucha sieht. Deutsche Landschaft – per Definition romantikverdächtig – im Moment der Zerstörung fotografisch ästhetisiert. … … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

20. März 2008 12:53:57

… zeitlos postmodern: Ott + Stein in der Kunstbibliothek (Kulturforum)

Ott und Stein Ausstellung Kunstbibliothek Kulturforum

Beeindruckend ist schon allein die Menge der Plakate, Buch- und Plattentitel, die in dieser Ausstellung versammelt wurden. Es sollen ca. 400 sein, eine Menge, die zeigt wie lange die beiden Grafiker, die sich seit 1998 eine Professur für Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel teilen, schon im Geschäft sind. Und man erkennt viele der Plakate, die den Kern ihrer Arbeit bilden, wieder. Man begegnet hier einem Teil der jüngeren Geschichte der Gestaltung des öffentlichen Raums in der Stadt. Es sind Bildmotive, die einen an die vielen Events erinnern, die man vor Jahr und Tag besucht hat, denn die Ott und Stein’schen Entwürfe sind zwar auch für sich genommen immer absolut ästhetisierte grafische Kunstwerke, doch verleugnen sie nie, dass sie zu etwas Nutze sind. Sie sollen nicht auf sich selbst, sondern (in der Regel) auf eine bestimmte Kulturveranstaltung … … Weiterlesen

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

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