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Archiv der Kategorie ‘Internet‘

22. Mai 2009 21:05:48

… inspiriert: auf der TYPO Berlin 2009 »SPACE«

Im Moment läuft die 14. Internationale Designkonferenz TYPO Berlin 2009, die sich in diesem Jahr dem Thema »SPACE« widmet. (studio adhoc macht auch in diesem Jahr das gesamte Design für den Event, vom Logo, über die Website bis hin zu Konferenztaschen und dem Bühnebild, einschließlich Intro-Trailer usw.) Heute Abend habe ich im Vortrag von Mario Lombardo zwei Sachen gehört, die mir – so habe ich jedenfalls gerade das Gefühl – wichtig werden. 1. „Wenn wir das deutsche Grafikdesign voran bringen wollen, dann geht das nur über Autorenschaft.“ 2. (als Motto und Vorsatz:) „Leidenschaft, Bedeutung, Intelligenz“.

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

5. April 2009 15:03:52

… Remix: Lawrence Lessig zu den gesellschaftlichen Gefahren des Copyrights

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Neue Medien, neue Technologien, neue Grenzen der Kreativität. Das bestehende Urheberrecht, insbesondere das US-amerikanische Copyright, kriminalisiert eine ganze Generation, die Musik und Bilder samplet, remixt und – nicht-kommerzielle – via YouTube und ähnliche Plattformen publiziert oder austauscht. „Produktpiraten“ sagen die Majors. Das ist kurzsichtig argumentiert und schlecht für die Gesellschaft – und für den Profit, argumentiert der Harvard-Rechtsprofessor und Creative Commons-Gründer Lawrence Lessig in seinem neusten Buch „Remix. Making Art and Commerce Thrive in the Hybrid Economy. Mit zahlreichen ebenso absurden wie komischen Beispielen und prägnanten Analysen belegt er, warum das aktuelle Urheberrecht längst nicht mehr zeitgemäß ist, und die Behauptung, jeder, der die modernen Medien kreativ, kritisch und frech nutzt, kriminell sei, ein Schuss ist, der nach hinten losgeht. In fünffacher Hinsicht tut eine Reform des Copyrights Not, erläutert der militante Kämpfer für einen klugen und pragmatischen Umgang mit dem Recht, das künstlerische Arbeit schützen soll. Die Anwälte von Sony, Universal und Warner werden es nicht gerne lesen. Sie versuchten schon – vergeblich – in den 1970er Jahren, den Vormarsch der Videokassette zu stoppen. An den Austausch- und Distributionsformen des 21. Jahrhunderts könnten sie sich eine goldene Nase verdienen, und letztlich doch die Zähne ausbeißen. Weder technologischer Fortschritt noch Kreativität lassen sich durch Gesetze aufhalten. Die hybride Ökonomie profitiert vom Sampling und Remix. Sie ist die Ökonomie der Zukunft.
Spannende Lektüre, wenn auch vorerst nur im englischen Original bei Bloomsbury, London.

Die Fallbeispiele sind dokumentiert bei http://remix.lessig.org.
Mehr zu Creative Commons unter http://de.creativecommons.org/

 
 

 

30. September 2008 17:57:53

… umgeformt: In jeder SPAM-Mail steckt ein Musical

Trotz der großen Medienkompetenz, die man sich selbst gerne zuschreibt, passiert es immer wieder Mal: Der Text einer durch den SPAM-Filter geglittenen SPAM-Mail fesselt einen für ein paar Momente, weil die Botschaft so dreist, abgedreht, verhexelt oder nicht mehr dechiffrierbar ist, dass man im Text eine künstlerische Qualität oder Absicht zu entdecken glaubt. Wie oft dachte ich schon, man sollte mal was draus machen? Nun endlich hat es ein internationales Team unter dem Namen „SPAM the musical“ gemacht. Sie sammelten die „schönsten“ SPAM-Mails und ließen sich von den Texten zu Revue-Nummern eines Web-Musicals anregen. So entstanden inzwischen drei bei Youtube gehostete Clips über drei klischeehafte SPAM-Botschaften: Der typische Hilfeschrei wurde zum Clip „The Dying Widow“, die Gewinnbenachrichtigung zu „The Lottery“ und das Sexpartnergesuch zu „The Lonley Girls“. Jeder Clip wird von einem zweiten Teil konterkarriert der in der Botschaft mündet: „Tell the world how fabulous and f***ed up, we are.“

Weil das Ganze als Kunst ist, wird es derzeit in der Galerie Wagner in der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain gezeigt und die Künstler verschicken selbst nun SPAM-Mails, um auf sich aufmerksam zu machen. So bekam ich eine Mail von „Vincent van Gogh“, der zum Abschluss des Textes mit den Worten „I wish I still had both ears to hear this stuff!“ zitiert wird. Ob ihm das geholfen hätte?

(Entweder JavaScript ist nicht aktiviert, oder Sie benutzen eine alte Version von Adobe Flash Player. Installieren Sie bitte den aktuellsten Flash Player. )

Noch bis 11.10.2008 in der Galerie Wagner, Karl-Marx-Allee 87, 10243 Berlin

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

10. Juni 2008 11:57:13

… gehackt: Angriff aus der Türkei

bursacity1.jpg

Soll man davon erzählen oder nicht? Wir glauben schon!

Heute Nacht wurde die Startseite von Berlin-ist.de von einem gewissen Burak gehackt. Er hat eine eigene Start-Page (default.html) aufspielen können, so dass unser System nicht mehr angesprochen wurde. Unsere Website und alle Datenbankinhalte blieb dabei völlig unberührt, so dass wir durch einfaches Entfernen der fremden Start-Page wieder den gewünschten Zustand herstellen konnten. Der Hacker kam über eine Sicherheitslücke von Web-DAV rein, was wir jetzt abgeschaltet haben, und hinterlies dabei eine Spur, die in die Türkei führt:

Die IP mit der sich Burak einwählte ist die 88.246.132.216 und er kam ohne Proxis aus Denizli/Türkei. Aufgespielt wurde eine Website, die zu www.bursacity.org führt, wo recht aggressiver, türkischer HipHop abgespielt wird. (Die Texte verstehe ich leider nicht. Vielleicht kann mal jemand ein bisschen übersetzen.)

Interessant ist der Hacker-Name „Burak“, denn in der nicht-türkischen Schreibweise bezeichnet das Wort „buraq“ im Islam ein weißes pferdähnliches Reittier mit Flügeln und Menschenantlitz, auf dem nach der Überlieferung der Prophet Mohammed in den Himmel flog (laut Wikipedia). Da stellt sich die Frage, ob Hacken nun auch schon als legitimes Mittel Kampf der Kulturen angesehen wird, und warum eine derartige Attake gerade uns trifft, wo wir doch immer für den Dialog, für Verständigung, für Offenheit und für Gleichberechtigung eintreten. Wir halten nichts von der stumpfen Theorie des Kampfes der Kulturen! Na ja, vielleicht gerade deshalb.

 
 

Autor:

Magnus Hengge

Kategorie:

Internet

 

17. Januar 2008 17:07:28

… à la Google-Carte: Geo-tagging zu jedem Beitrag auf Berlin-ist…

Da es uns um Berichte zur Berliner Kulturlandschaft geht, dachten wir, wäre es ganz gut, die Artikel in diesem Blog mit einer interaktiven Stadtkarte zu verbinden. Also programmierten wir ein Plugin für Wordpress, über das wir Geo-Informationen zu jedem Artikel abspeichern und wieder anzeigen können.

Geht man nun mit der Maus auf die Berlinkarte sieht man gleich über welche Orte in letzter Zeit geschrieben wurde. Zieht man den Mauszeiger über einen der kleinen Marker, bekommt man die Überschrift des Artikels schon mal gezeigt und kann ihn direkt über die Karte aufrufen.

Vielleicht kommt es jetzt am Anfang, nach der Einführung der technischen Lösung, noch zu einzelnen Problemen (falls welche auftreten bitte in den Kommentar schreiben) doch wir hoffen, das Geotagging steigert das allgemeine Wohlbefinden bei der Nutzung unseres Blogs.

 
 

Autor:

Magnus Hengge

Kategorie:

Internet

 

8. Januar 2008 18:12:53

… aktualisiert: Weiter wie bisher mit neuem RSS-Feed

Nach etwas mehr als einem Jahr und 297 Beiträgen, haben wir uns entschieden Berlin-ist.de mit einer anderen Software weiterzubetreiben. Bisher haben wir dieses Blog sehr elegant mit unserem eigenen von studio adhoc entwickelten CMS „adhocCo“ erstellt und zukünftig werden wir (wie fast alle anderen auch) mit WordPress weitermachen. Die Verbindungen zur übrigen Web 2.0-Welt sind bei der speziellen Blog-Software einfacher, als bei unserem viel mächtigeren Content Management System, das seine Stärken im Aufbau und der Verwaltung von komplexen Websites hat.

Es bleibt eigentlich alles beim Alten nur die Adresse für das RSS-Feed ändert sich. Zukünftig heißt sie:

http://www.berlin-ist.de/index.php/feed/

Unter der alten Adresse werden wir einen RSS-Redirect einbauen, der aber vermutlich bei einigen RSS-Readern leider nicht funktionieren wird.

Ich hoffe, ihr werdet uns auch weiterhin regelmäßig besuchen, denn wir machen mit ungebrochenem Elan weiter. Für das Jahr 2008 haben wir auch noch einige Entwicklungen geplant, aber dazu ein ander Mal mehr.

Die ganzen Artikel des letzten und vorletzten Jahres findet ihr jetzt oben im Menü unter „Archiv“.

 
 

Autor:

Magnus Hengge

Kategorie:

Internet

 

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