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Archiv der Kategorie ‘Musik‘

7. September 2014 21:08:11

… herrausragend: Bilderbuch und Mikky Blanko beim Berlin Festival

Bilderbuch klingen wie der junge Prince auf zu viel Mozartkugeln. Leider sehen die Jungs nach 9 Jahren Band-Karriere auch ein bisschen sehr nach Intensivgebrauch von diversen Substanzen aus (es gibt aber keine Beweise für diese These!). Die Mukke ist jedenfalls vom feinsten, was man im deutschsprachigen Raum derzeit hören kann: einzigartige Sprache grandios gekreischt mit Wiener Schmäh und nervigem Gezappel, kombiniert mit super geilen, von grandiosen Pausen durchsetzten Gitarrensoli. Ich finz supah – Feiste Seide.

 
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Autor:

Magnus Hengge

 

7. September 2014 01:39:05

… im Arena Park: Dieter Meier beim Berlin Festival 2014

dietermayer-berlinfestival-2014-arena

Dieter Meier (der ehemals sinende Teil von Yello) ist im Genre des Geschichtenerzählers angekommen. Er spricht das Publikum herzlich und respektvoll mit Sie an und lädt liebenswürdig zum gemeinsamen Genuss des Moments ein. Der Mann hat die Ruhe weg und den Mut fürs Experiment, das vom Kitsch über den Dadaismus bis zur Tradition des konzeptlosen Punk führt: „I lalalalalalalalalalove you – AHA“. Die Band (unter anderem mit dem legendären T.Raumschmiere an den Reglern) klöppelt ruhig vor sich hin und setzt ab und zu bombastisch theatralische Effekte von enormer pathetischer Wucht. Wirklich im Element ist Dieter Meier, der eher ein musizierenden Künstler, als ein Musiker ist, beim performativen Lyrikvortrag: „Schüferli“ angeregt von der Kunst Jeannot Tinguely und fantastisch kratzend untermalt von Tobias Preisig an der Geige war der Höhepunkt der wunderbaren Show.

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

6. September 2014 14:14:21

… FWTB – First We Take Berlin: Tag 2

Vielleicht war ich noch vom Vortag zu sehr mit Musik gesättigt, aber an diesem Tag hatten es die Bands schwerer mich mitzunehmen. Nach so vielen Konzertbesuchen kristallisiert sich schon klar ein im Moment gängiger Sound heraus. „Dream Pop“ ist stilgebend und auch ein bisschen zu sehr harmonisierend bis eintönig. Ich habe versucht, in meine persönliche Running Order eher weniger des typischen 2014 Sounds aufzunehmen. Mein Highlight des Abends: Charlotte OC im White Trash.


stillparade-fwtb2014

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Autor:

Magnus Hengge

 

5. September 2014 16:06:32

… FWTB – First We Take Berlin Festival: Tag 1

Ein interessanteres Festival als das First We Take Berlin ist kaum vorstellbar: Ungefähr 120 unverbrauchte Bands in 15 Club Locations rund um die Oberbaumbrücke in Friedrichshain undKreuzberg. Man muss sich über die Website ein bisschen vorbereiten, denn viele der Bands sind teils recht unbekannt. Und man braucht ein Fahrrad, um schnell von Club zu Club zu kommen, denn die Shows sind oft nur 30 Minuten lang und wechseln sich in schneller Folge ab. Auch wenn man natürlich nichts verpassen will – es ist schlicht nicht möglich und man muss schon eine gewisse Entscheidungsfreude mitbringen, um zwischen den meist ähnlich guten Optionen wählen zu können.

Das war meine Playlist des ersten Tags, Donnerstag, 4. September 2014:

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Autor:

Magnus Hengge

 

8. August 2014 19:04:04

… um uns herum: Das Berlin Festival im Arena Park

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Dass hier viel los ist, sind wir bei Berlin-ist.de ja gewöhnt, aber nun nimmt das Gedränge wohl doch „eine neue Qualität“ an. Das Berlin Festival zieht um, in den jetzt mit einem neuen Titel benannten „Arena Park“. Das heißt das Festival kommt zu uns. Mal sehen ob auch wir zum Festival (als Journalisten) kommen …

Ich bin wirklich gespannt, ob das auf dem Gelände der Eichenstraße 4 gut geht, denn in der hübschen Zeichnung, mit der die Ortsveränderung bekannt gegeben wurde, hüpfen die Besucher in vielen Bereichen rum, die eigentlich nicht zugänglich sind. Darunter Künstlerateliers, Büros und vieles mehr. Man wird sehen …

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

16. Dezember 2013 19:21:51

…und nie intensiver

Man muss sich schon wundern darüber, dass Olivier Messiaen in der Lage sein konnte, sein Quartett auf das Ende Zeit / Quatuor pour la fin du temps 1940/41 im Kriegsgefangenenlager von Görlitz nicht nur zu komponieren und zu proben, sondern bei der Uraufführung vor den Internierten auch noch zu einem großen Erfolg zu machen – diese für ihre Zeit so extreme, so sperrige und für so gut wie alle Zuhörer dieser kuriosen Premiere völlig fremde Musik.

Mitsuko Uchida (Klavier), Daishin Kashimoto (Violine), Ludwig Quandt (Violoncello) und Wenzel Fuchs (Klarinette) gaben am Sonntagnachmittag im Kammermusiksaal der Philharmonie eine überzeugende Antwort: Es geht Messiaen einzig und allein um Intensität. Diese aufs Wesentliche reduzierte, auf intensive Versenkung hin - ob religiös fundiert oder nicht – komponierte Musik trieb vor über siebzig Jahren in einem verlausten Nazi-Lager eine Zuhörerschaft halb verhungerter und am Rande der Verzweiflung dahintaumelnder französischen Soldaten ohne weiteres über den Rand hinaus in die Verzückung, ganz egal ob sie ansonsten bei Edith Piaf, Beethoven oder Count Basie verpolt waren. Ein schlecht gestimmtes Klavier aus einer Baracke im Lager, Cello, Klarinette und Violine von minderer Qualität: belanglos, die Zeit blieb stehen. Natürlich spielten Uchida, Kashimoto, Fuchs und Quandt auf höchstem Niveau; Virtuosität und handwerkliches Können ersetzten die lausigen Umstände – und wieder blieb wenigstens für einen Moment die Zeit stehen.

Viele versuchen´s mit Drogen, manche mit Religion – die wenigen winzigen und schwer zu ortenden Öffnungen in den psychischen und körperlichen Panzerungen von uns Spätmodernen sind jedoch nur noch so zu finden.

 
 

Kategorie:

Musik

 

3. November 2013 23:42:02

… dreimal im Leben. Arturo Pérez-Reverte präsentiert seinen neuen Roman

Zur ersten Begegnung kommt es 1928 auf einem Kreuzfahrtschiff, der Cap Polonio, auf dem der umtriebige Argentinier Max Costa als Eintänzer arbeitet. Eigentlich hat er es auf den Schmuck der reichen Damen an Bord abgesehen. Doch bei der jungen und schönen Musikergattin Mercedes (Mecha) Inzunza ist es mehr als das Perlencollier, das ihn reizt. Sie ist unwiderstehlich, und er lässt sich bei der Ankunft in Buenos Aires nur allzu gern darauf ein, ihr und ihrem Mann, dem spanischen Komponisten Armando de Troeye, zu zeigen, wo der echte Tango, El tango de la Guardia Vieja (wie das Buch im spanischen Original heißt)  gespielt und getanzt wird. Für De Troeye geht es um eine Wette mit Maurice Ravel, der erklärte, er würde einen Bolero schreiben, wenn es dem Kollegen aus dem klassischen Fach gelänge, einen Tango zu komponieren. Während der Musiker sich der Musik hingibt, sinkt Mecha in die Arme des armen Tänzers Max, der sich am Ende – Liebe hin, Leidenschaft her – trotzdem mit den Juwelen aus dem Staub macht.
Ende der 1930er Jahre begegnen Max und Mecha sich wieder. Armando sitzt in Spanien im Gefängnis, ein Opfer der Faschisten, es ist die Zeit des Bürgerkriegs. Mecha wartet in Nizza auf ihn. Max, der sich mittlerweile hauptsächlich als Kleinganove in Italien verdingt, wird vom Geheimdienst Mussolinis angeheuert, ein wichtiges Dokument aus einem Safe an der Côte d’Azur zu stehlen. Viel Geld wird ihm geboten, und er kann, wie meist, nicht nein sagen. Auch der faszinierenden Mecha kann er ein weiteres Mal nicht widerstehen. Vielleicht ist sie die Liebe seines Lebens? Doch wieder trennen sich ihre Wege. Mecha wird, nach dem Tod Armandos, den chilenischen Diplomaten Ernesto Keller heiraten. Ihr Sohn, Jorge Keller, macht sich schon bald als Schachgenie einen Namen. Die dritte Begegnung ist Sorrento in Italien. Es sind die 1960er Jahre, und Jorge bestreitet die Vorwettkämpfe der Schachweltmeisterschaft gegen den russischen Großmeister Mijail Sokolov. Gekämpft wird jedoch nicht nur mit sauberen Mitteln. Was Max Costa zunächst ziemlich egal ist: Er hat sich zur Ruhe gesetzt und verdient sich seine Rente als Chauffeur des renommierten Schweizer Psychiaters Dr. Hugentobler. Doch Mecha etwas abschlagen? Max kann es nicht. Zumal ihr Leben durch mehr als unerfüllte Leidenschaft ganz eng miteinander verwoben ist.

Arturo Pérez-Reverte, ehemaliger Kriegsberichterstatter und einer der bekanntesten spanischen Schriftsteller, präsentiert mit diesem großen Roman ein Alterswerk im besten Sinn. Er habe, so sagt er in einem Interview, die Idee zu dieser bewegten und bewegenden Geschichte schon seit über zwanzig Jahren im Kopf. Doch erst mit sechzig konnte er sie wirklich schreiben. Wie wird man alt und dennoch nicht traurig? Wie lebt man konsequent genau so, wie man es möchte? Wir gelingt es, die Leidenschaft eines wahren Tangos und einer echten Liebe, nie zu vergessen, selbst wenn Jahrzehnte die Begegnungen trennen? Ein schönes, romantisches, humorvolles, figuren- und action-reiches Buch, das sich, und auch das muss gesagt werden, in der gelungenen deutschen Übersetzung von Petra Zickmann (mit einem bezaubernden Cover unter dem Titel Dreimal im Leben bei Suhrkamp erschienen) fast noch schöner liest, als im Original.

Am Montag, den 4. November präsentiert Arturo Pérez-Reverte seinen Roman im Babylon. Die deutschen Passagen liest Boris Aljinovic. Mit dem Autor spricht Frank Wegner.

 
 

 

14. Oktober 2013 16:08:59

… Blog-Marketing: Lady Gaga möchte mich bestechen

Die Bestecherlis, die uns Bloggern angeboten werden, damit wir Promo-Inhalte übernehmen, werden immer gewitzter. Z.B. soll ich jetzt einen Artikel darüber schreiben, dass Lady Gaga in Berlin mit einem kleinen Club-Konzert ihr neues Album vorstellt, und wenn ich es mache (und was ich hiermit wirklich mache), kann dieser Artikel damit belohnt werden, dass ich als Verfasser 2 Tickets zu dem Konzert gewinnen kann. (>Hier der genaue Wortlaut der Einladung.) Man soll seine Erwartungen an das neue Album „Artpop“ beschreiben. Na dann …

Tatsächlich interessiert mich Lady Gaga durchaus, allerdings nicht im Ansatz als Musikerin, als die sie nun in Bezug auf ein neues Album promotet wird. Nein, sie interessiert mich als künstlerisches Pop-Phänomen. Kein anderer Popstar sucht die Nähe zur zeitgenössischen Kunst so sehr wie sie, und bei keinem anderen Pop-Künstler tritt die Kunst so demütig zur Seite. Musikalisch sind ihre Alben vollständig innovationsfrei (das neue wird da nicht anders daher kommen), aber performatorisch agiert sie sich hübsch wild aus. Sie bedient allerlei IT-Girl-Posen und überzogen stereotype Sex-Klischees. Mal in schlampigen Strapsen und Zottelhaar, mal als kühl-technoide Roboterfrau, mal schutzlos-verletzlich quasi überhaupt nicht aufgemacht und seit neuestem in Verbindung mit hautfarbenen Protesen. Vermutlich soll letzteres an ein Tabu rühren, das aber freilich schon lange keins mehr ist. Der ganze Sex-Tools-SM-Quark hat eine historische Borg-Variante (siehe „Metropolis“), die schon ziemlich abgenudelt ist. Nach Tattoos und Piercing spielt Lady Gaga nun mit dem glücklicherweise noch nicht ge-mainstreamt-en subversiv Trend des Amputating. Sie hat auch hier wieder die Zeichen der Zeit erkannt. Denn seit der letzten Olympiade in London, als die Paralympics irgendwie noch viel cooler waren, als die Spiele der Unversehrten, öffnet sich die allgemeine Vorstellung langsam dahingehend, dass auch fuß- oder arm-lose Körper sexy sein können. Man könnte doch zumindest mal drüber nachdenken, ob es nicht vielleicht sogar irgendwie besser wäre, wenn anfällige Biologie durch artifizielle Technik ersetzt würde. Der eigene Körper als schickes neues Gadget. Zusätzlich zum Silikon-Dekolleté könnte doch ein künstlicher Finger noch mehr Eindruck machen. Bei Bedarf kann man sich dann noch coole Software dafür runterladen, so dass man mit seinem Borg-Finger ultraschnell auf dem neuesten SmartPhone tippen kann oder bei GuitarHero alle Rekorde bricht. Klingt doch nicht schlecht, mal schnell googlen was so was kosten würde – vielleicht gibt es schon einen entsprechenden Online-Shop oder ein Video

Meine Frage an Lady Gaga ist folgende: Du hast selbst einmal gesagt, dass du dich früher „wie ein Freak gefühlt“ hast, weil du so anders warst als alle anderen (z.B. in deiner Schule). Nun bist du die „Queen of Pop“ und die „Mama Monster“ – irgendwas zwischen Mainstream und Avantgarde – sagen wir „Kommerz-Avantgarde“. Gleichzeitig werden auch die echten Freaks (gemeint sind Menschen, die z.B. bei den Paralympics antreten) zu Vorbildern für die Gesamtgesellschaft, weil sie – wie kaum jemand anders, außer vielleicht den beiden Pop-Queens Lady Gaga und zuvor Madonna, bei denen es viele biografische Parallelen gibt – für den individualistischen Traum stehen, dass man es schaffen kann, wenn man es nur hart genug versucht. Aber natürlich weiß jeder, dass die Ausnahme nicht die Regel bestätigt. Es gibt eben nicht unzählige Lady Gagas und auch nicht viele Paralympic-Stars. Glaubst du dennoch, dass diese Ideologie des Arbeits-Ethos (nennen wir sie nun neo-liberal, kapitalistisch oder evangelikal) wirklich für den Einzelnen unter den Vielen auszahlt? Oder kann es sein, dass du dich schon bald neuen Ideen zuwendest, ähnlich wie es Madonna machte, promotest dann das gegenteilige „Sich-annehmen-können“ und drehst dich Richtung Buddhismus? Oder sind dir dahinterstehende pseudo-religöse und gesellschaftliche Ideen ohnehin egal und es geht dir darum einen neuen Bild-ästhetischen Trend zu setzen?

Sorry – die Frage ist vielleicht ein bisschen komplex geraten. Darf ich trotzdem zum Konzert in der Halle am Berghain?

Hier das neue „Applause“ Video – wie immer ein Feuerwerk der verschiedenen Stlyes:

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 

23. September 2013 23:11:51

…Gemeinschaft: Ummah, ein Film, der Spaß macht und für Toleranz wirbt

Der Anfang ist blutig und brutal. Aber es folgt kein schauerliches Gemetzel. Ummah – Unter Freunden ist eine liebenswerte, dramatische, schöne, sympathische Geschichte über Toleranz und Freundschaft.

Daniel Klemm (Frederick Lau) arbeitet als V-Mann für den Verfassungsschutz, als ihn ein Job in Sachsen aus der Bahn wirft. Statt weiter Neonazis zu jagen soll er sich ein paar Monate lang in einer Schutzwohnung in Neukölln regenerieren. Eine unrenovierte, vermüllte Bruchbude, aus der er auch bis zum Ende des Films nichts macht. Dafür erkundet er den Kiez und wird liebevoll in eine migrantische Clique um den umtriebigen Abbas (Kida Khodr Ramadan) und den aus einer eigenen eher düsteren Vergangenheit in die Legalität stolpernden Jamal (Burat Yigit) integriert. Sie nehmen ihn zu einer türkischen Hochzeit im Wedding mit, zum Islamunterricht, in die Teestube und zum Abholen der Kinder in den Kindergarten. Er wird Zeuge der handfesten Diskriminierung von Männern mit dunklen Haaren und dunklen Augen durch die Polizei. Wird irgendwo irgendwem etwas geklaut, ist jeder „Türke oder Araber“ verdächtig. Und die weiße Mehrheitsgesellschaft spart auch nicht mit subtilen Attacken: Genau gegenüber vom Kindergarten klebt ein riesiges Werbeplakat mit einer fast nackten Frau.

Cüneyt Kaya zeichnet in seinem Spielfilmdebüt mit viel Witz und Gefühl ein Portrait einer (oder zweier) Gesellschaft(en), die sich unausweichlich nah und oft doch so fern sind. Die Vorurteile der biodeutschen Beamten spiegeln sich im alten Mann der migrantischen Community, der die Jungen ebenso heftig vor „dem Deutschen“ warnt. Doch die next generation auf beiden Seiten lässt sich nicht davon abhalten, den Versuch friedlich-freundschaftlicher Koexistenz zu wagen. Das Happy End bleibt aus, und doch macht der Film Hoffnung, dass es ein solches geben kann. Wenn man denn nur will …

 
 

 

7. September 2013 18:37:25

… abgedreht: FWTB 2013 – Tag 2

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Der zweite Abend des Newcomer-Festivals First We Take Berlin (FWTB) fing auf hohem Indie Pop Niveau im Fluxbau. Sebastian Lind aus Dänemark kommt total sympathisch mit überzeugenden Melodien über sauber strukturierten Songs. Einfach gute, aktuelle Pop Mukke.

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Mein persönlicher Topact des Abends fand im Postbahnhof statt. Kranke Kostüme, überbordende Körperlichkeit und konsequent für den Schrägen Dance Floor. Man könnte meinen es geht um P-Funk, aber tatsächlich ist. Es die nächste Stufe des ElektroSwings. Dirty Honkers pusten einem mit 2 Saxophonen und ner Menge Spielkonsolen den letzten Rest kritisches Auffassungsvermögen aus dem Hirn. Eine steile Blondine in Kunstlederbandage, ein Psychobilly in Silbershorts und ein schwabbeliger, kreativ körperbehaarter Mann können richtig geile Musik machen, wenn sie mit  JoySticks vor viel zu engen goldenen Höschen rumspielen. „Yeah move your body and take your cloths off!“ Let’s do a little workout!“

Dann kurz rüber ins Lido zu Braids, aber die warn nach den Dirty Honkers nicht wahrnehmbar. Also schnell wieder zurück zum Postbahnhof:

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Yalta Club mit deutlich Anleihen bei Afrobeats und Straßenmusik sorgen für ordentlich gute Laune und flüssige Bewegung bei Menschen, die auf handgemachte Musik stehen. Und englische Texte mit leicht französischem Akzent sind ja ausgewiesenermaßen unwiderstehlich (siehe Phoenix). Besonders nett: Zum letzten Song sollten sich das ganze Publikum auf den Boden setzen und die Musiker/innen kamen mit handverlesenen Instrumenten mitten in den Raum und spielten wirklich unpluggt. Ich hatte das Glück genau in der Mitte des Raumes zu hocken und so kam es, dass alle Musiker sich im Kreis um mich einfanden – so wurde der letzte Song mein ganz persönliches Ständchen ;-)

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Danach fand ich alles andere langweilig und so soll der Rest unerwähnt bleiben.

 
 

Autor:

Magnus Hengge

 
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