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5. Mai 2011 10:15:32

… stimmgewaltig: Janis und Adele

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Gemeint ist natürlich Janis Joplin, die unvergessene Sängerin mit der zerbrechlichen und aufwühlenden Stimme, die so sang, wie ein waidwundes Tier schreien würde, wenn es die Fähigkeit dazu besäße. Auf den Fotos, so auf denen, die Linda Mc Cartney von Joplin gemacht hat, erscheint sie derb, mit offensivem Lachen oder nachdenklich. Auf einigen sieht man aber auch die geradezu erschütternde Unsicherheit dieses Menschenkindes Janis, die mit nur 27 Jahren an der Einnahme (ich weigere mich, den üblichen Terminus „Überdosis“ zu verwenden, als ob es auch eine „vertretbare“ Dosis dieses Stoffes gäbe) von Heroin starb.

Keineswegs vergleichbar, aber in der wuchtigen Präsenz der Stimme ebenfalls erwähnenswert ist Adele, die bereits im März dieses Jahres auch schon im Berliner Huxley’s in der Hasenheide sang und heute (ebenso wie Karl Marx und mein Vater) Geburtstag hat und die mit „21″ ihre zweite CD veröffentlichte. Bereits der erste Titel dieser Scheibe bringt das, inzwischen oft zu hörende, rythmisch-stampfende „Rolling in the Deep“ zu Gehör. Erwähnenswert an dem zu diesem Titel laufenden Official Music Video ist natürlich der klassisch gestylte Haarschnitt (Dutt) mit dem Haarband. Mit dem Outfit könnte Adele glatt als mittelalterliches Burgfräulein durchgehen. Ich frag nicht, was sich der Vermarkter dabei gedacht hat – es sieht jedenfalls ganz putzig aus. Den zweiten Song „Rumour has it“ lege ich mal unter der Banderole „leicht nervig“ im Lagerraum ab. Wunderbar melodiös hingegen die Nr. 3 „Turning Tabels“.Wenn man etwas Janis Joplin heraushören möchte oder sich nur für einen Moment wünschen könnte, diesen Titel auch von Janis gesungen zu hören, dann ist es „Dont you remember“. Dieses Stück hat Hitqualität, was man von den folgenden „Set fire to the rain“ (starke Hymne) und „One and only“ ebenfalls sagen kann. Der letzte Titel der CD ist „Someone like you“, welcher Adele in der Stimmhöhe zwar an ihre Grenzen führt, dafür aber diese Zeile zu bieten hat: „Never mind I‘ll find someone like you“. Und wem wird sowas schon balladenhaft hinterhergesungen?

Diese CD hat Qualität. Dass sie in England bei den Albumcharts elf Wochen auf Platz eins lag, erwähne ich hiermit. Die Musik gefällt mir trotzdem. Wenn man sich die Scheibe anhört, sollte man nichts anderes nebenbei tun. Es lohnt sich durchaus.

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Autor:

Jürgen Pahl

Kategorie:

Musik | Pop

 

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