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10. April 2017 15:18:46

…. ah, scent of Magnolias, sweet and fresh

Allerdings zu zeiten Billie Holidays im Süden der USA nur zu haben in Verbindung mit „the sudden smell of burning flesh“.

 
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Alltägliches

 

7. April 2017 11:50:38

…. auch schon da: die Japanerin

die Kerrie, Migrantin aus Japan – man hat ihr Deutschland den Namen Ranunkelstrauch verpasst, iiihhh.

 
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4. April 2017 10:36:08

… und anderes entzieht sich.

 
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Alltägliches

 

2. April 2017 10:51:38

… sie natürlich, strahlend wie immer

Forsythia, die gelbe Königin des Frühlings

 
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30. März 2017 13:35:19

… während anderes vergeht

 
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28. März 2017 10:06:25

…und mehr davon

 
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26. März 2017 11:20:24

…Es geht voran.

 
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23. März 2017 09:27:46

…Well done!

 
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2. Januar 2017 21:03:32

… intra-national: Ästhetik der Opfersolidarisierung

In den Nachrichten und in Facebook oder anderen Sozialen Medien werden nach jedem fürchterlichen terroristischen Anschlag irgendwo in der Welt Bilder der Wahrzeichen der Hauptstädte gezeigt und geteilt, die mit Nationalsymbolen beleuchtet werden. Nach dem Anschlag in Nizza erscheint das Brandenburger Tor in der französischen Trikolore, jetzt nach dem Anschlag in Istanbul, wird die türkische Fahne unter die goldene Quadriga gestrahlt. Ebenso verfährt Paris mit dem Eifelturm und London mit der Tower Bridge.

Ich verstehe natürlich den Impuls zur Solidarisierung mit den Opfern von Terrorakten und begrüße das selbstverständlich und bin auch gewillt, darin eine Äußerung des empathischen Humanismus zu sehen. Aber warum werden dazu weltweit die Nationalsymbole der Staaten/Länder benutzt, in denen die Anschläge stattfinden?

Manchmal mag die Nationalsymbolik ja noch ganz gut funktionieren. Beispielsweise steht die französische Trikolore nach früheren anderen Farbsymbolik-Zuschreibungen heute als Symbol für die Revolution mit dem Leitspruch „Liberté, Égalité, Fraternité“, die immerhin im Zeichen grundlegender Werte und Ideen der Aufklärung geführt wurde. Bei der türkischen Flagge, die in direkter Folge der Flagge des osmanischen Reichs Verwendung fand, kann über die moderne türkische Nationalhymne noch ein Bezug zur freiheitlichen Menschlichkeit hergestellt werden. Dort heißt es:
„O Halbmond, ewig sieggewohnt // Scheine uns freundlich // Und schenke Frieden uns und Glück, // Dem Heldenvolk, das dir sein Blut geweiht. // Wahre die Freiheit uns, für die wir glühn, // Höchstes Gut dem Volk, das sich einst selbst befreit.“

Aber dennoch möchte ich mir die Nationalsymbole nicht als Automatismus zur Soli-Bekundung aufdrängen und unterschieben lassen. Die Frage ist doch, warum sollten die Nationalstaaten als die Angegriffenen gelten, denen andere beistehen möchten? Die Symbolik legt jedenfalls nahe, dass Deutsche Türken beistehen, doch ist nicht vielmehr die liberal-freiheitliche Gesellschaft angegriffen, die eben gerade supra-national humanistische Standards setzt und international zusammenhalten muss gegen die Ideologie des fanatischen Hasses? Mir wäre lieber der Symbolgehalt würde transportieren, dass Berliner/innen, egal woher sie kommen, Menschen in Istanbul beistehen, egal woher diese kommen.

Mir ist bewusst, dass damit zu viel von einfacher Symbolik gefordert wird, aber wir müssen dennoch aufpassen, dass nicht die Nationalisten als legitimierte Gegner zum religiös-ideologisierten Terror angesehen werden. Wäre es so, hätten die Terroristen mal wieder erreicht, was sie wollen: Sie wollen Menschen spalten verunsichern und in Gruppen teilen, die sich alle gegenseitig hassen und bekriegen. Nationalismen wirken dabei wenig versöhnlich.

Dennoch: Ich gebe mir Mühe und ich versuche beim Gedanken an die Opfer nicht nationale Unterströmungen zu fühlen, sondern menschlich. Und ich erkenne, dass Berlin das eigene Stadtwahrzeichen türkisch kleidet, was zumindest ein eindeutiges Zeichen gegen die eigene Überhöhung des Wahrzeichens als deutsches Nationalismus spricht.

 
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27. Dezember 2016 10:31:57

… dystopisch ungemütlich: Demokratur in Österreich

2017 wird ein  Jahr der Weichenstellungen mit einem neuen, bislang vollkommen uneinschätzbaren US-Präsidenten sowie Parlaments- bzw. Präsidentschaftswahlen in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden. Und auch wenn es die Rechten und die Populisten in Europa jetzt doch (noch) nicht an die Macht schaffen sollten, so werden sie auch in den Folgejahren nicht einfach verschwinden, im Gegenteil. Ein Blick in eine nicht allzu weit entfernte, dafür umso düstere Zukunft, in sagen wir: 30 Jahren, zum Beispiel hinüber nach Österreich, könnte sich also lohnen. Gudrun Lerchbaum bietet diese schaurige Chance in ihrem dystopischen Thriller „Lügenland“.

Und so sieht es dann aus: In Nordafrika herrscht das Kalifat, in Russland das Chaos; Frankreich hat einen langen Bürgerkrieg hinter sich und Norditalien unter den Namen Padanien die Spaltung vom Rest des Landes vollzogen. Die Alpenrepublik hat sich für die Demokratur entschieden, man steht wieder stramm hinter einem Führer. Die sogenannten „Aufrechten“ sind an der Macht, wer nicht kuscht, gehört zu den „Wertlosen“ oder „Minderexistenzen“, alles Andersfarbige, Zugewanderte, Volksfremde wurde ausgewiesen, weggesperrt oder versklavt. Die Vergangenheitsbewältigung wurde für endgültig abgeschlossen erklärt, es herrscht lückenlose Überwachung – die Gleichschaltung ist (nahezu) komplett. Durch diese gruslige Komfortzone jagt Gudrun Lerchbaum die ganz und gar linientreue Soldatin Mattea Inninger, die wegen Mordes gesucht und plötzlich mit einer Kultfigur der Widerstandsbewegung – ja, die gibt es: die Zecken – verwechselt wird. Konfrontiert mit der Realität gerät Matteas Loyalität ins Wanken.

Man muss etwas Geduld haben mit dem Fluss der Story, Lerchbaum mag es behäbig, zuweilen umständlich, und Inninger muss durch eine ganze Menge Ungemach und Na-fast-hätten-sie-sie-nun-doch-gekriegt stolpern. Das Scenario des Totalitären, die Atmosphäre aus Biedersinn, militärischer Aggression und ideologischer Manipulation jedoch sind beängstigend plausibel – und nur anderthalb Schritte weiter gedacht, von 2017 aus. Der letzte Hort von Demokratie und Freiheit ist dann übrigens – Deutschland.

Gudrun Lerchbaum: Lügenland; Politthriller; Pendragon Verlag, Bielefeld 2016; 430 Seiten; €17.-

 
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