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11. Februar 2008 00:02:34

… konspirativ: Die transmediale-Ausstellung verstrickt sich im Konzeptionellen

Standard Time von Datenstrudel

Die selbstgebaute Zeit von Datenstrudel.

Medienkunst lebt fast immer von der dahinter stehenden Idee. Schade, wenn man nichts davon mitbekommt. Glücklicherweise erschlich ich mir (unwissentlich!) die Dienstleistung einer Führung durch die transmediale-Ausstellung im Haus der Kulturen der Welt, denn nach einem ersten eigenen Rundgang blieben doch die allermeisten Arbeiten für mich im Unklaren. Nun könnte dies bei dem Grundthema „conspire“ ja sogar gewollt sein, doch stellt sich die Frage nach dem Sinn einer Ausstellung, wenn die meisten Besucher (den Anderen ging es genauso – ich fragte einige) aus der Konspiration des Verstehens ausgeschlossen werden. Die Tür zur wissenden Gruppe kann in dieser Ausstellung nur durch die Vermittlung eines „Mediaguides“ geöffnet werden, wenngleich auch dieser meist nicht wirklich zur umfassenden Auskunft befähigt ist, da auch dem Team kaum Informationen aus den Händen der Künstler zur Verfügung steht. Überhaupt scheint es einige organisatorische Probleme bei der Zusammenstellung gegeben zu haben. Bei einer Arbeit fehlte während der ersten Tage die notwendige Datenbankverbindung, bei einer anderen … … Weiterlesen

 
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2. Februar 2008 13:45:30

… phantastisch: I‘m a Cyborg, but that’s O.K.

12_cyborg10_11.jpg

Der Cyborg Young-Gun kann an ihren Zehen die zur Verfügung stehende Energie ablesen.

Auf der Berlinale 2007 bekam der koreanische Regisseur Park Chan-wook für seinen phantasievollen Anstaltsfilm „I‘m a Cyborg, but that’s O.K.“ den Alfred-Bauer Preis für neue Perspektiven in der Filmkunst. Die Filmhandlung spielt wie bei einem Kammerspiel fast komplett in einer psychiatrischen Anstalt, in die die Hauptperson Young-Gun (gespielt von Lim Soo-jung) gerät, weil sie sich für einen Cyborg hält und beim Versuch sich mit elektrischem Strom aufzuladen, fast ums Leben kam, was die kaum weniger verrückte Normgesellschaft für einen Selbstmordversuch hielt. Young-Gun versprach als Kind ihrer Mutter niemandem zu verraten, dass sie ein Cyborg ist und so hält sie es auch in der Psychatrie, wo die Ärzte ihre Psychose nicht erkennen. Nur ein anderer Patient (gespielt vom koreanischen Pop-Star Jung Ji-hoon), der sich für einen Meisterdieb hält, mit der Fähigkeit anderen Wesenszüge zu stehlen, kommt durch intensive Beobachtung … … Weiterlesen

 
 

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Kino

 

30. Januar 2008 11:33:27

… dösig: Landtagswahlverarbeitung in Hessen und Niedersachsen

Absolut demoralisierend, dieser Polit-Sprech, der nie so bezeichnend an Fassung verlor, wie in den Nach-Wahl-Interviews von Hessen und Niedersachsen. Als TV-Konsument fühle ich mich gepeinigt, unterschätzt und verhöhnt. Zwei Tage habe ich gebraucht, … … Weiterlesen

 
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25. Januar 2008 19:31:21

… nazifiziert: Jonathan Meese und Georg Baselitz bei CFA

meeseausstellung.jpg

Photo: Jan Bauer von der CFA-Website

Die beiden sehr deutschen Künstler Georg Baselitz („der Alte“) und Jonathan Meese („der Junge“) haben beide an einem 23. Januar Geburtstag. Welch gute Idee, an diesem Tag eine Vernissage mit beiden in einer Kombinationsausstellung zu machen, zumal es durchaus mehr Parallelen in ihren Arbeiten gibt, als nur den gemeinsamen Geburtstag. Zwei Künstler als Exemplare zweier Generationen, die sich tatsächlich auch generationstypisch generieren. Vorbilder ihrer Zeit sind sie, malen deren Abbilder, in die ähnliche Nachbilder vergangener Zeiten hineinblenden.

Es scheint so, als könnte sich der deutsche Künstler nur im Spannungsfeld zu Hitler definieren. Diese Ausgeburt des Bösen, die selbst als Künstler begonnen hat, und die in ihrem weiteren Verlauf eine Saite im deutschen Volkskörper zum Schwingen brachte, deren Nachhall noch lange nicht verklingen wird. Alle Deutschen sind sensibel auf diesen Misston und Künstler (besonders männliche) sind es noch viel mehr. Bist du Deutscher und Künstler musst du darüber nachdenken, was die Kunst unter dem Leitbild des Deutsch-Sein angerichtet hat. Der nationalsozialistische Faschismus als reale Ausformung einer Ideolgie steht quasi als Extremstumsetzung einer Kunstwelt am einen Ende des Möglichkeitenfeldes von konzeptionellen Entwürfen. Sowohl Baselitz in jungen Jahren, wie auch Meese in seinen jetzigen selbigen, scheinen auszuloten, wo ihre Positionen in diesem Feld liegen. Weil die anderen Pole oder Eckpunkte im Spannungsfeld der Menschlichkeit (oder Menschhaftigkeit) viel schwieriger … … Weiterlesen

 
 

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17. Januar 2008 17:07:28

… à la Google-Carte: Geo-tagging zu jedem Beitrag auf Berlin-ist…

Da es uns um Berichte zur Berliner Kulturlandschaft geht, dachten wir, wäre es ganz gut, die Artikel in diesem Blog mit einer interaktiven Stadtkarte zu verbinden. Also programmierten wir ein Plugin für WordPress, über das wir Geo-Informationen zu jedem Artikel abspeichern und wieder anzeigen können.

Geht man nun mit der Maus auf die Berlinkarte sieht man gleich über welche Orte in letzter Zeit geschrieben wurde. Zieht man den Mauszeiger über einen der kleinen Marker, bekommt man die Überschrift des Artikels schon mal gezeigt und kann ihn direkt über die Karte aufrufen.

Vielleicht kommt es jetzt am Anfang, nach der Einführung der technischen Lösung, noch zu einzelnen Problemen (falls welche auftreten bitte in den Kommentar schreiben) doch wir hoffen, das Geotagging steigert das allgemeine Wohlbefinden bei der Nutzung unseres Blogs.

 
 

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Internet

 

13. Januar 2008 19:54:51

… bunt: Norbert Biskys Farben am See sehen

Grunewaldsee

Grunewaldsee?

Nach einem Spaziergang durch die als Unesco Weltkulturerbe eingestufte „Parklandschaft Neuer Garten“ am Heiligen See in Potsdam, leuchtete der Jungfernsee in der Nähe der Glienicker Brücke in unglaublichen Farben. Mit diesem Lichteindruck ging ich dann schon bei Dunkelheit am heutigen letzten Tag in die Norbert Bisky Ausstellung „Ich war’s nicht“ im Haus am Waldsee und fühlte mich kontinuierlich von Blau, Orange, Gelb und Rosa getragen.

bisky_drahtzieher_72dpi.jpg

Drahtzieher, 2007, Öl auf Leinwand, 280×400cm
Courtesy GALERIE CRONE, Berlin; Leo Koenig Inc., New York,© VG-Bild Kunst Bonn 2007
Foto: Bernd Borchardt

Besonders aufschlussreich ist der Audio-Video-Guide, der im Wesentlichen aus einem langen Gespräch zwischen der Kuratorin Dr. Katja Blomberg und Norbert Bisky besteht. Er spricht darin, teils in der gehängten Ausstellung, teils im Atelier, vorallem über seine formalen Interessen, … … Weiterlesen

 
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